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Fernando Alonso: Nach zwei Rückschlägen jetzt endlich ein Fortschritt

Fernando Alonso erklärt, warum Aston Martin beim Formel-1-Heimspiel in Silverstone wieder besser dasteht und warum er mit P10 nicht zufrieden ist

Fernando Alonso: Nach zwei Rückschlägen jetzt endlich ein Fortschritt

Aston Martin ist zurück. Nach zuletzt schwachen Auftritten in Spanien und Österreich hat das Aston-Martin-Formel-1-Team ausgerechnet beim Heimspiel in Silverstone wieder in Form gefunden. Mit Lance Stroll (8.) und Fernando Alonso (10.) kamen gleich beide Piloten ins Q3 und können nun auf Punkte im Rennen am Sonntag hoffen. Doch woher kam auf einmal die Pace?

"Ich denke, wir haben einige der Probleme verstanden, die wir in Barcelona und Österreich hatten", sagt Fernando Alonso. "Wir waren für dieses Rennen optimistischer, einige davon zu beheben, und ich denke, wir haben das bestätigt. Das Auto kehrte in eine natürlichere Position als fünft- oder sechstschnellstes Team zurück, das um die Plätze in Q3 und hoffentlich auch um die letzten Punkte mit beiden Autos kämpft."

Für den Spanier lief der Tag aber nicht optimal. Zum einen hatte der 42-Jährige nur noch einen frischen Soft-Reifen für Q3, zum anderen schickte Aston Martin seinen Fahrer für den letzten Versuch aber zu spät auf die Strecke, sodass nur Alonsos Zeit auf den gebrauchten Reifen zu Beginn der Session in die Wertung kommen konnte.

Alonso: "Großer Kampf auf der Outlap mit Carlos und Oscar"

"Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass wir nur einen neuen Reifensatz für Q3 hatten und die Runde nicht geschafft haben", sagt Alonso. "Es war ein großer Kampf auf der Outlap zwischen Carlos [Sainz], Oscar [Piastri] und mir. Sie starteten beide zusammen, sodass ihre Runden nicht gut waren, und ich startete im ersten Gang in die letzte Kurve, sodass ich in Kurve 3 eine halbe Sekunde Rückstand hatte."

"Also kamen wir an die Box. Als Dritter in Q2 und mit dieser Rundenzeit wären wir wahrscheinlich P7, P6, P8 - was auch immer - in Q3 gewesen. Es tut ein bisschen weh, aber wir können jetzt nichts mehr tun."

Kommen die kalten Temperaturen Aston Martin entgegen?

Dass Aston Martin bei den kalten Temperaturen in Silverstone wieder mit von der Partie ist, kommt allerdings nicht ganz überraschend. Schon in Kanada, als die Bedingungen ähnlich kühl waren, zeigte Aston Martin über das gesamte Wochenende eine starke Leistung. Normalerweise gilt der AMR24 als Reifenfresser, daher bekommt man in der Kälte die Reifen auch schnell auf Temperatur.

Alonso sieht aber auch noch andere Gründe für die bessere Form: "Ich denke, wir haben einfach mehr Grip. Es ist mehr oder weniger das gleiche Auto und wir fahren auf die gleiche Art und Weise, aber es geht einfach ein bisschen schneller."

Neben den neuen Updates für Silverstone scheint Aston Martin das alte Paket nun aber immer besser zu optimieren. Laut Alonso ist es "eine Kombination" aus beiden Dingen, was man schon in den Trainings sehen konnte: "Wir haben gestern den neuen Frontflügel und andere Dinge getestet, und es war wie erwartet, ein Schritt nach vorne. Ich denke, in Österreich und Barcelona sind wir zwei oder drei Schritte zurückgegangen und hier haben wir das Auto ein wenig verbessert."

Q1-Vorfall: Alonso entgeht Strafe der Stewards

Alonso war nach dem Qualifying auch noch Gegenstand einer Untersuchung von der Rennleitung für ein Vergehen im ersten Qualifyingsegment, als Mechaniker in der Fast Lane am Auto von Alonso arbeiteten. Die Stewards verhängten jedoch keine Strafe.

Im Urteil heißt es: "Die Sportkommissare hörten den Teamvertreter an und sahen sich die Videoaufnahmen und das Videomaterial im Fahrzeug an. Vor dem Neustart von Q1 fuhr Wagen 14 aus seiner Garage und sein linkes Vorderrad befand sich auf der Fast Lane."

"Artikel 34.4 legt fest, dass mit Ausnahme einiger spezifischer Ausnahmen, die in diesem Fall nicht zutreffen, nur auf der inneren Spur an einem Auto gearbeitet werden darf. Auf dem Videobeweis ist deutlich zu sehen, wie Teammitglieder einen Wagenheber unter das Heck von Wagen 14 schieben und dessen Position verändern. Dies wird als Arbeit an dem Fahrzeug angesehen."

"Aus dem Videobeweis ging jedoch hervor, dass es gängige Praxis ist, dass Teammitglieder aus verschiedenen Gründen die Autos bewegen, wenn sie sich in der Überholspur bei roter Flagge befinden, und das Reglement schweigt sich zu diesem Thema aus. In diesem speziellen Fall verzögerte die Aktion des Teams weder die Sitzung, noch behinderte sie ein anderes Fahrzeug oder verschaffte einen sportlichen Vorteil. Daher haben die Stewards beschlossen, keine Strafe zu verhängen."

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