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Formel 1 Montreal

Trotz doppelter Punkte: Aston Martin hat "noch eine Menge Arbeit" vor sich

In Montreal punktete Aston Martin doppelt, doch schon beim nächsten Rennen in Barcelona könnte es das Team wieder schwer haben, wie es selbst prognostiziert

Fernando Alonso: Rechne beim Heimrennen nicht mit einem Wunder

Auch wenn Aston Martin beim Grand Prix von Kanada mit beiden Autos unter den Top 7 landete, glaubt das Team nicht, dass es seine Balanceprobleme bereits in den Griff bekommen hat, und schraubt die Erwartungen für Spanien herunter.

"Es wäre verfrüht zu sagen, dass wir alles verstanden haben", gibt Teamchef Mike Krack zu bedenken. "Ich denke, wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Aber offensichtlich war dieses Wochenende ein Schritt in die richtige Richtung."

In einem verregneten Montreal-Klassiker belegten Fernando Alonso und Lance Stroll die Plätze sechs und sieben. Beide Fahrer lieferten ein solides Rennen ab und landeten hinter den von Natur aus schnelleren Autos von Red Bull, Mercedes und McLaren.

Für das Team aus Silverstone war es ein großer Erfolg, nachdem es im ersten Drittel der Saison 2024 im Vergleich zu seinen nächsten Konkurrenten zurückgefallen war.

Doch vor der Rückkehr zu traditionelleren europäischen Rennstrecken wie Barcelona, dem Red Bull Ring und Silverstone will Aston Martin nicht vorschnell sagen, ob es die sich verändernde Balance seines AMR24 gelöst hat, die auf Strecken mit hohem Abtrieb und langen, schnellen Kurven stärker zum Tragen kommt.

"Es kommen verschiedene und schwierige Strecken auf uns zu. Also müssen wir uns hinsetzen und schauen, was das bestmögliche Paket für die kommenden Rennen ist, denn sie werden sehr intensiv sein", sagt Teamchef Krack voraus.

Stroll: Montreal kam unserem Auto entgegen

Stroll ist überzeugt, dass die Leistung des Aston in Montreal streckenspezifisch war, da der Schwerpunkt auf aerodynamischer Effizienz und Leistung in langsameren Kurven lag.

"Die Strecke kam unserem Auto definitiv entgegen", sagt er. "Wir sind schnell auf der Geraden, haben nicht so viel Abtrieb, sind effizient, haben gutes DRS, all diese Dinge, was für Kanada gut ist. Das Auto wird in Barcelona und Budapest und in diesen langen Kurven vielleicht noch schwieriger sein."

"Wir haben von einem Wochenende profitiert, an dem das Auto die ganze Zeit über ziemlich stark war", so Stroll weiter. "Und wir werden in Barcelona, einer ganz anderen Art von Strecke, sehen, was wir dort tun können. Ich denke, wir werden unsere Probleme lösen, aber es ist keine Veränderung über Nacht."

Alonso kündigt zwar neue Upgrades für sein Heimrennen beim Grand Prix von Spanien an, von denen er hofft, dass sie Aston weiter nach vorn bringen werden. Aber auch er befürchtet, dass Barcelona ein schwierigeres Wochenende sein wird.

"Auf dem Papier waren wir mit Montreal glücklicher als mit Barcelona. Wir dachten, dass diese Strecke besser für uns sein würde, aber mal sehen, ob wir eine schöne Überraschung erleben. Ich weiß, dass das Team sehr hart daran arbeitet, einige neue Dinge für Barcelona zu entwickeln", blickt der Spanier voraus.

"Mal sehen, ob wir mit beiden Autos wieder in die Punkte fahren können, denn das ist natürlich das, worauf wir im Moment schauen. Die letzten Monate waren sehr produktiv für uns, was das Verständnis der Autos angeht, also bin ich zuversichtlich."

Alonso: Mercedes ist auf jeden Fall besser

Zu seinem sechsten Platz in Montreal sagt Alonso: "Ich denke, das war das Maximum. Wir verstehen mehr und mehr vom Auto und von den Paketen, die wir dieses Jahr eingeführt haben. Einige von ihnen brauchen noch ein wenig Feintuning, was die Abstimmung und vielleicht auch die Richtung betrifft."

"Das Rennen war, glaube ich, eines der schwierigsten Rennen für alle, für die 20 Fahrer, nicht nur für uns. Ich war erstaunt, dass viele, viele Runden lang nichts passierte, keine Zwischenfälle, nichts, denn die Bedingungen waren extrem hart."

Zu Beginn des Rennens kämpfte Alonso noch mit Lewis Hamilton im Mercedes. "Aber er war definitiv einer der Schnellsten auf der Strecke. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass wir diese Position verlieren würden", gibt er zu - und sieht Aston Martin gegenüber Mercedes aktuell noch im Hintertreffen.

"Ich denke, sie sind auf jeden Fall besser. In den letzten Rennen waren sie nahe an den Podiumsplätzen dran. Auch in Monaco waren sie sehr schnell."

"Ja, sie machen einen Schritt nach vorne, aber ich denke, es liegt an uns, das Auto wirklich zu verbessern. Wir sind manchmal etwas langsamer als zu Beginn des Jahres, aber ich glaube, wir verstehen jetzt, warum, und wir versuchen, so konkurrenzfähig wie möglich zu sein, hoffentlich in den nächsten Rennen."

Weitere Co-Autoren: Filip Cleeren. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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