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Fernando Alonso blickt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft

Foto: LAT Images

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat sich zu den aktuellen Herausforderungen seines Teams Aston Martin geäußert und dabei vor allem die begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten bis zur Sommerpause thematisiert.

Alonso erklärt, dass er kurzfristig vor allem Fortschritte bei der Zuverlässigkeit erwartet, während Leistungssteigerungen vorerst ausbleiben dürften. "Ich denke, wir werden aus Sicht der Zuverlässigkeit Schritte machen, bei der Performance nicht. Deshalb müssen wir als Team zusammenhalten", sagt er.

Wenig Hoffnung auf kurzfristige Updates

Der Spanier verweist außerdem darauf, dass die Kommunikation mit den Medien an jedem Rennwochenende ähnlich verläuft. "Offensichtlich müssen wir jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit den Medien sprechen. Das gehört dazu und wir machen unseren Job, wir fahren schnell, aber die Botschaft wirkt wiederholend", so Alonso.

Hintergrund sei, dass bis nach der Sommerpause keine größeren Updates geplant sind. "Wir haben keine Updates bis nach dem Sommer, also müssen wir nicht nach Kanada kommen und fragen, was wir dort erwarten können. Dasselbe gilt für Österreich."

Ein zentraler Punkt sei deshalb der Umgang mit der Frustration innerhalb des Teams. "Das ist die Herausforderung, dieses Frustrationsniveau im gesamten Team zu managen. Aber ich denke, wir sind alle entspannt und voll darauf fokussiert, nach dem Sommer eine bessere zweite Saisonhälfte zu haben" erläutert der Asturier hoffnungsvoll.

Frustration im Team als zentrale Herausforderung

Auf die Frage, ob er mit der aktuellen Situation im Reinen sei, zeigt sich Alonso verständnisvoll. "Ich bin im Reinen damit, weil ich die Situation verstehe. Das Team hat mir erklärt, dass ein oder zwei Zehntel pro Rennen unsere Position nicht verändern.

Wir sind auf P20 oder P19, und das nächste Auto ist eine Sekunde voraus", erklärt er. Selbst kontinuierliche kleine Fortschritte würden daher keinen entscheidenden Unterschied machen. "Gleichzeitig, bedeutet das enormen Stress für das System, das Budgetlimit und ähnliche Dinge. Solange wir keine Verbesserung von eineinhalb oder zwei Sekunden erreichen, ist es besser, die Produktion nicht anzustoßen, weil wir sonst Geld verschwenden."

Alonso scherzt über seine Zukunft

Auf die Frage, ob ein bestimmtes Ergebnis seine Entscheidung über den Verbleib in der Formel 1 beeinflussen könnte, antwortete er scherzhaft: "Wenn ich in einem Rennen P5 erreiche, werde ich wahrscheinlich am selben Nachmittag zurücktreten."

Unabhängig davon bleibt trotzdem abzuwarten, wie lange Alonso seine Karriere in der Formel 1 noch fortsetzen wird. Als derzeit ältester Fahrer im Starterfeld (Alonso wird im Juli 45 Jahre alt) rückt neben der sportlichen Perspektive auch die persönliche Lebensplanung stärker in den Fokus. Nach der Geburt seines ersten Kindes, vor gut einem Monat, könnte der Spanier künftig andere Prioritäten setzen, insbesondere dann, wenn der erhoffte sportliche Erfolg ausbleibt.

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