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Fernando Alonso: Wenn wir langsam sind, passiert im Rennen nichts ...

Fernando Alonso hadert mit seinem Pech in der Formel-1-Saison 2025 - Grundsätzlich könne er sich über das nötige Glück in seiner Karriere aber nicht beschweren

Fernando Alonso: Hauptsache 2026 haben wir nicht mehr so viel Pech

Fernando Alonso hat 2025 laut eigener Aussage viele Punkte unverschuldet verloren

Foto: Getty Getty

Fernando Alonso bezeichnete sich in diesem Jahr einmal selbst als "unglücklichsten Fahrer" in der Formel 1. Der Spanier verlor laut eigener Aussage in dieser Saison bereits 22 WM-Punkte ohne eigenes Verschulden - sondern nur durch reines Pech.

Auch zuletzt lief es für den zweimaligen Weltmeister wieder nicht rund. In Monza lag er in den Punkten, als die Aufhängung an seinem Aston Martin brach und er aus dem Rennen ausschied. Beim folgenden Rennen in Baku war das Auto dann zu langsam, um aus eigener Kraft in die Top 10 zu fahren.

"Wie immer, wenn wir das schlechteste Auto haben, passiert nichts, kein Safety-Car, keine gelben Flaggen, keine Zuverlässigkeitsprobleme", zuckt Alonso die Schultern und erklärt: "Das passiert nur, wenn wir vorne liegen. Aber das ist der Trend dieses Jahres, und wir müssen damit leben."

Was Alonso damit meint: Wenn der AMR25 schnell genug sei, um in die Punkte zu fahren, werde er von Dingen wie Defekten oder einem für ihn schlecht getimten Safety-Car eingebremst. Sei das Auto langsam, passiere im Rennen dagegen nichts, was Aston Martin helfen könnte.

Diese Beobachtung bezieht Alonso aber in erster Linie auf die aktuelle Saison - und nicht auf seine komplette Karriere. Denn im Gesamtkontext erklärt er, dass sich Glück und Pech in seinen mittlerweile 418 Starts in der Königsklasse ungefähr die Waage gehalten hätten.

"Die Sache ist die: Wenn man mehr als 400 Rennen fährt, gibt es viele Rennen mit viel Glück und viele Rennen mit Pech. Aber ich denke, dass sich alles ausgeglichen hat", so Alonso, der vor 20 Jahren seinen ersten WM-Titel in der Formel 1 gewann.

Zwölf Jahre ohne Sieg: "Klingt für mich nicht richtig"

Dem Triumph im Jahr 2005 mit Renault folgte 2006 gleich noch ein weiterer Titel. Doch es sollte bis heute Alonsos letzter Triumph in der Königsklasse bleiben, und inzwischen hat der Spanier sogar seit Mai 2013, also seit mehr als zwölf Jahren, keinen Grand Prix mehr gewonnen.

"Das klingt für mich nicht richtig", so Alonso, der zum bislang letzten Mal bei seinem Heimrennen 2013 in Barcelona triumphierte. Damals fuhr der Spanier noch für Ferrari, anschließend führte sein Weg über McLaren und Alpine zu Aston Martin.

Für das Team aus Silverstone fährt er seit 2023, und seine große Hoffnung liegt aktuell darauf, 2026 noch einmal ganz vorne angreifen zu können. Die Saison 2025 will er dagegen nur noch schnellstmöglich und ohne größere Zwischenfälle hinter sich bringen, wie er selbst verrät.

So habe man gewusst, dass man in Baku das schlechteste Auto haben werde, und der AMR25 werde auch "das letzte Auto in Las Vegas" und "das letzte Auto in Mexiko" sein, kündigt Alonso bei ESPN an. Diese Rennen wolle man daher "schnell hinter uns bringen, ohne das Auto zu beschädigen", betont er.

Im Hinblick auf 2026, wenn man dann hoffentlich ein konkurrenzfähiges Auto habe, erklärt Alonso, dass er nicht einmal auf "großes Glück" hoffe. Ihm würde es laut eigener Aussage schon reichen, wenn er nicht mehr so viel Pech wie in diesem Jahr habe.

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