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Formel 1

Ferrari bestätigt Umstrukturierung im Aerodynamik-Bereich

Ferrari hat eine Umstrukturierung der Aerodynamik-Abteilung bestätigt, im Rahmen derer der ehemalige GT-Spezialist Enrico Cardile zum Formel-1-Team gewechselt ist.

Jonathan Noble

Jonathan Noble

Bearbeitet: 01.09.2016, 18:51

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Im Anschluss einer Analyse von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne über die Stärken und Schwächen des Teams zur Saisonmitte herrschte die Meinung, dass die Scuderia das Talent im eigenen Hause besser nutzen müsse.

Bei einer anschließenden Umstrukturierung nach dem Weggang des Technischen Direktors James Allison kam man von großen Namen ab und besann sich mehr darauf, den eigenen Leuten im Haus eine Chance zu geben – mit Prozessen, die mehr Input von Mitarbeitern der Fabrik erlauben.

Darüber hinaus hat das Team eine mehr horizontale technische Struktur im Stil von McLaren eingeführt, die weniger von einzelnen Personen abhängt.

Zum Thema:

Wie Motorsport.com erfahren hat, ist eine Abteilung, die von der Umstrukturierung betroffen war, die Aerodynamikabteilung. Hier soll sich die Arbeitsweise ändern, wozu der ehemalige Chef-Aerodynamiker Dirk de Beer eine andere Rolle übernommen hat.

Enrico Cardile, der die Aerodynamikabteilung des Ferrari-GT-Projekts geleitet hat, wurde mit der Leitung der Aerodynamikabteilung des Formel-1-Prokjets betraut, der Franzose David Sanchez arbeitet neben ihm als Chef-Aerodynamiker.

Sanchez war vor seiner Karriere bei Ferrari bereits bei Renault und McLaren tätig.

Die neue Struktur ist seit der Sommerpause der Formel 1 in Kraft. Teamchef Maurizio Arrivabene betonte vor Wochen, dass diese neue Philosophie der richtige Schritt sei.
"Unsere Aufgabe ist es, das Ziel zu zeigen und sicherzustellen, dass die Ziele erreicht werden können", sagte er. "Ich glaube, wenn die Konzepte klar sind, müssen wir nicht außerhalb von Maranello nach neuen Ingenieuren suchen. Wir suchen nicht nach dem Mega-Talent."

"Wenn es ein Mega-Talent gibt, ist es normal, dass das gesamte technische Team dem folgt, was er sagt. Aber wir haben diese Art Mann nicht. Wir arbeiten mit einer neuen, horizontalen Struktur und der Koordinator ist [der technischer Leiter] Mattia Binotto."

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