Ferrari blitzt ab: Keine neue Untersuchung im Fall Vettel

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Ferrari blitzt ab: Keine neue Untersuchung im Fall Vettel
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen , German Editor
Co-Autor: Jonathan Noble
11.11.2016, 21:52

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat den jüngsten Vorstoß von Ferrari, die Strafe gegen Sebastian Vettel in Mexiko noch einmal zu untersuchen, abgewiesen.

Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari in der FIA Pressekonferrenz
Sebastian Vettel, Ferrari; Max Verstappen, Red Bull Racing
Charlie Whiting, FIA-Rennleiter

Ferrari hatte behauptet, neue Beweise für die Unschuld Vettels vorlegen zu können, was eine neue Betrachtung der Situation ermögliche. Allerdings entschieden die Rennkommissare, dass diese Informationen nichts Neues beitragen könnten.

Die GPS-Daten, die Ferrari vorbrachte, seien schließlich schon zum Zeitpunkt des Rennens vorgelegen. Die Rennkommissare vor Ort hätten sie auch in ihre Urteilsfindung mit einbezogen.

Außerdem hatte Ferrari argumentiert, Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting hätte sich unmittelbar nach dem Duell zwischen Vettel und Max Verstappen einschalten und Verstappen anweisen sollen, sich hinter Vettel zurückfallen zu lassen, um den durch das Abkürzen erreichten Vorteil zurückzugeben.

Die Verantwortlichen antworten darauf, dass Whiting zwar grundsätzlich so handeln könne. Dass er dies im vorliegenden Fall aber nicht getan habe, sei jedoch nicht relevant für die Entscheidung der Rennleitung in Mexiko.

Damit liegen nach Meinung des Weltverbands eben keine neuen Informationen vor und der Fall wird nicht neu betrachtet. Ferrari kann Protest einlegen, wird aber wahrscheinlich darauf verzichten.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event GP Mexiko
Ort Autodromo Hermanos Rodriguez
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Urheber Stefan Ehlen
Artikelsorte News