Ferrari bricht Test der Formel-1-Reifen für Pirelli ab

Ferrari musste den Regenreifentest für Pirelli auf der Hausstrecke Fiorano abbrechen, da es nach Sebastian Vettels Unfall am Donnerstag nicht genügend Ersatzteile für das speziell umgebaute Auto gab.

Eine Videoaufzeichnung zeigt, dass Vettel auf dem gerade mal 5 Grad kalten und künstlich bewässerten Kurs im Linksknick hinter der Brücke die Kontrolle über den Ferrari verloren hat und frontal in die Begrenzung geknallt ist.

Nachdem der speziell umgebaute SF15-T nicht repariert werden konnte, da einige Teile fehlten, wurde der ursprünglich auf 2 Tage angesetzte Test vorzeitig abgebrochen und Ferrari-Testfahrer Antonio Giovinazzi wird somit nicht mehr zum Fahren kommen.

Ziel des Test war, Feedback von Vettel zu bekommen, wie sich die neuen Regenreifen verhalten, insbesondere in der Aufwärmphase, da diese insbesondere beim Grand Prix von Brasilien im vergangenen Jahr problematisch war.

Aufgrund des neuen Reglements 2017, nach dem es nach Safety-Car-Phasen stehende Starts geben wird, hat Pirelli auf die die Lösung dieses Problem besonderen Wert gelegt, weil die Fahrer in diesen Fällen mit viel kühleren Reifen losfahren müssen als das der Fall wäre, wenn die Pneus mit Heizdecken vorgewärmt würden.

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