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Ferrari hält dagegen: Vettel nicht nur für Leclerc eingesetzt

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Ferrari hält dagegen: Vettel nicht nur für Leclerc eingesetzt
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Sebastian Vettel fühlte sich in Sotschi als Bremsklotz für die Renaults benötigt, doch bei Ferrari erklärt man, wieso die Strategie des Deutschen so war, wie sie war

"Im Endeffekt habe ich bis zum Boxenstopp nur den Bremsklotz gespielt", hatte sich Sebastian Vettel über seine Strategie beim vergangenen Rennen in Russland geärgert. Erst in Runde 30 war der Ferrari-Pilot zum Reifenwechsel an die Box gekommen - zu spät seiner Meinung nach. "Es gab keinen Grund, warum wir so lange draußen geblieben sind", ärgert er sich.

Den gab es für ihn dann aber doch: Er sollte seiner Meinung nach die beiden Renaults aufhalten und so Charles Leclerc helfen, der nach seinem Boxenstopp tatsächlich einen der beiden Renaults hinter sich lassen konnte. "Aber mir hat das natürlich nicht geholfen", haderte Vettel, der am Ende nur 13. wurde.

Bei Ferrari dementiert man jetzt allerdings, dass Vettel nur dazu da gewesen sei, seinem Teamkollegen zu helfen. "Sein Rennen war deutlich komplizierter", sagt Chefstratege Inaki Rueda. "Ihm fehlte der Speed, um zu überholen. Ein Undercut gegen Grosjean und Giovinazzi war eine Option, aber dann hätte er wohl das ganze Rennen hinter Magnussen festgesteckt."

Romain Grosjean und Antonio Giovinazzi lagen nach den ersten Runden vor Vettel. Mit einem frühen Stopp und einem langen Stint auf Hards hätte er den Haas und den Alfa Romeo vielleicht durch einen Undercut überholen können. Kevin Magnussen davor war aber zu weit weg und man fürchtete, dass man nach dessen Stopp hinter dem Dänen festhängen würde.

"Wir haben Seb über den Zustand seines Reifens gefragt und sind bei dem Plan geblieben, den wir vorher ausgemacht hatten." Das hieß: Vettel musste draußen bleiben. Die Konkurrenz fuhr derweil irgendwann zum Stopp in die Box.

"Ab Runde 17 hat Seb mit freier Fahrt kontinuierlich Boden gutgemacht und kam mit jeder Runde näher an den Punkt, an dem er erfolgreich auf Softs hätte wechseln können", so Rueda. Nachdem ihn Ricciardo in Runde 27 überholt hatte, brachen die Reifen jedoch ein. Ferrari hoffte noch, dass sich die Pneus erholen würden, doch in Runde 30 holte man den Deutschen zum Service.

Weil zu diesem Zeitpunkt aber noch 23 Runden zu fahren waren, war es zu früh für einen Wechsel auf Soft-Reifen, daher blieb Vettel nach dem Medium-Stint nichts anderes übrig, als auf Hards rauszugehen. "Selbst wenn das Auto leichter war, schienen 23 Runden zu viel zu sein", erklärt der Stratege.

Auf harten Reifen musste Vettel anschließend hoffen, dass die Gruppe vor ihm Reifenprobleme bekommen würde. "Und obwohl der harte Reifen sehr konstant war, verlor Sebastian leider Zeit durch blaue Flaggen. Er konnte dann nicht mehr viel machen, als den 13. Platz nach Hause zu fahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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