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Ferrari-Sponsor erklärt: Darum ist das grüne Logo auf dem SF21

Der Sponsor hinter dem grünen Mission-Winnow-Logo auf dem Ferrari erklärt die Gründe für seine Farbwahl - Wird das Logo nie im Renneinsatz zu sehen sein?

Ferrari-Sponsor erklärt: Darum ist das grüne Logo auf dem SF21

Für viele Fans war es ein Schock, als Ferrari seinen neuen SF21 am vergangenen Mittwoch der Öffentlichkeit vorstellte und plötzlich ein großes grünes Logo auf dem Auto zum Vorschein kam. Es gehört zu Mission Winnow, einer Initiative des langjährigen Ferrari-Partners Philip Morris International (PMI), die bereits seit 2018 präsent ist.

Doch während das Logo in der Vergangenheit in Weiß oder Schwarz gehalten wurde, kam es plötzlich in auffälligem Grün daher. Die erwarteten Reaktionen der Fans für diese Ferrari-untypische Farbgebung waren laut PMI-Sprecher Tommaso di Giovanni dabei ein Grund für die Änderung.

"Von Beginn an hat Mission Winnow mit seiner visuellen Identität experimentiert. Wie ein Greenscreen für einen Film repräsentiert der grüne Pfeil Möglichkeiten und öffnet die Chance, sich neue Horizonte vorzustellen", wird er von 'RaceFans' zitiert.

Philip Morris Mission Winnow branding on the Ferrari SF71H

Philip Morris Mission Winnow branding on the Ferrari SF71H

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

"Unabhängig der Meinungen über die Farbe ist das Anregen von Debatten und die Erschaffung von Dialog genau das, wofür Mission Winnow da ist." Leute sollen ihre vorgefertigten Meinungen über den Tabakkonzern über Bord werfen und sich für die Verwandlung öffnen, die das Unternehmen durchmacht, so der Sprecher.

Das Logo hatte in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen ausgelöst, weil man damit das Tabakwerbeverbot umgehen würde. Daher hatte Ferrari das Logo immer wieder von seinem Auto entfernt. 2020 war das Logo bei keinem einzigen Grand Prix auf dem Auto und war nur bei Testfahrten zu sehen.

Gut möglich, dass sich die Fans daher auch 2021 nicht an einen Ferrari mit Grün gewöhnen müssen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Norman Fischer