Ferrari-Start als Waffe: Rivalen warnen vor den ersten Rennrunden
Ferrari gilt vor dem China-Grand-Prix als besonders stark beim Start: Rivalen erwarten gefährliche erste Runden - besonders von Lewis Hamilton
Der Start zum Sprintrennen in China 2026
Foto: Getty Getty
Vor dem Großen Preis von China richtet sich der Blick vieler Teams auf Ferrari - vor allem auf die ersten Rennrunden. Mehrere Fahrer rechnen damit, dass die Scuderia wie in Australien beim Start eine besonders große Gefahr darstellt.
Polesetter Andrea Kimi Antonelli erwartet, dass Ferrari vor allem auf kalten Reifen sofort Tempo machen kann. "Sie sehen sehr stark aus, besonders auch auf kalten Reifen", erklärt der Mercedes-Pilot. Der junge Italiener sieht zudem eine weitere Stärke der Roten: "Der Start ist eine ihrer größten Stärken."
Gerade deshalb könnte das Rennen für ihn von Beginn an schwierig werden. Ferrari startet in China mit beiden Autos direkt hinter den Mercedes. "Ich werde einfach versuchen, einen sauberen Start zu haben, und dann sehen wir weiter", sagt der Pole-Mann.
Russell warnt vor Hamilton
Auch Mercedes-Teamkollege George Russell rechnet mit einem aggressiven Beginn der Ferrari-Piloten. "Wir müssen natürlich auch auf die Jungs in Rot achten", sagt Russell. Besonders Lewis Hamilton, der von Rang drei startet, traut er in der Anfangsphase viel zu.
"Sie waren beim Start super schnell. Ich bin mir sicher, dass Lewis am Anfang des Rennens ziemlich gefährlich sein wird", so der WM-Leader.
In China stehen beide Ferrari erstmals in dieser Saison gemeinsam weit vorne in der Startaufstellung. Hamilton und Charles Leclerc gehen von den Plätzen drei und vier ins Rennen. "Ich bin mir sicher, dass es nicht einfach wird", erklärt der Mercedes-Pilot.
Hamilton glaubt nicht an Sieg
Lewis Hamilton selbst tritt dagegen eher vorsichtig auf. Der Brite glaubt nicht, dass Ferrari im Rennen aktuell schneller ist als Mercedes. "Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir sie im Rennen schlagen können", so Hamilton.
Seiner Einschätzung nach liegt Ferrari beim Rennspeed noch einige Zehntel hinter der Spitze. Ganz ausschließen will Hamilton eine Überraschung dennoch nicht. "Vielleicht kann etwas über die Strategie passieren oder beim Start", sagt er.
Der siebenmalige Weltmeister weiß allerdings auch, dass er dabei seine Reifen im Auge behalten muss. "Ich darf meine Reifen nicht zerstören, nur um mitzuhalten", erklärt er.
Norris sieht Ferrari ebenfalls im Vorteil
McLaren-Pilot Lando Norris rechnet damit, dass Ferrari für sein Team im Rennen schwer zu schlagen sein wird. "Sie haben einige Vorteile, die schwer zu schlagen sind", so der Weltmeister. McLaren wolle trotzdem versuchen, Druck zu machen - allerdings mit Bedacht.
"Wir müssen auch klug sein und unser Rennen nicht ruinieren, nur um jemanden zu schlagen, der vielleicht zu schnell ist", so Norris.
Nach zwei bereits turbulenten Rennstarts zum Saisonbeginn rechnen viele Fahrer erneut mit intensiven ersten Runden. Gerade die Kombination aus starkem Ferrari-Start und engen Abständen an der Spitze könnte früh für Action sorgen.
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