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Ferrari-Teamchef bezweifelt, dass es eine Sommerpause geben wird

Die Mitarbeiter von Ferrari müssen wohl nachsitzen. Während die Formel-1-Fahrer und andere Teams jetzt drei Wochen Urlaub genießen dürfen, wird in Maranello wahrscheinlich weiter gearbeitet.

Petra Wiesmayer

Petra Wiesmayer

Bearbeitet: 31.07.2016, 16:35

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Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Sebastian Vettel,

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H

Fahrerparade: Kimi Räikkönen, Ferrari

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, vor Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, vor Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Nach den Plätzen fünf und sechs von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in Hockenheim ist Ferrari hinter Red Bull Racing auf den dritten Platz der Konstrukteurswertung abgerutscht. Eine Katastrophe für die Scuderia, die doch dieses Jahr vor Saisonbeginn noch vom WM-Titel gesprochen hat.

Der Rückstand auf Mercedes beträgt mittlerweile satte 172 Punkte, dementsprechend brennt bei den Italienern auch die Hütte.

„Normalerweise sind wir im Rennen schneller als im Qualifying, aber heute war das nicht so. Wir waren nicht stark genug, und der fünfte und sechste Platz war das Maximum, das wir erreichen konnten“, sagte ein enttäuschter Sebastian Vettel.

 

 

„Wir können nicht zufrieden sein. Jetzt werden wir das Auto verbessern, aber es hängt auch von den anderen ab. Definitiv sind wir aber momentan nicht schnell genug.“

Eine Lösung der Probleme sei jedoch in Sicht, versprach Vettel „Ich glaube, dass wir wissen, was wir zu tun haben. Es ist nicht einfach, das über Nacht zu ändern, aber es gibt einen Plan und die zweite Saisonhälfte sollte besser werden als die erste es war.“

Jetzt sei es für alle schön, eine Pause zu haben, sagte Vettel. Ob alle diese Pause auch haben werden, darf man nach den Aussagen von Teamchef Maurizio Arrivabene allerdings bezweifeln.

„Ich bin nicht sicher, ob es eine Sommerpause geben wird“, sagte der Italiener nach der Niederlage in Hockenheim. „Wir müssen hart arbeiten. Die Situation ist für das Team die gleiche, wie sie in Ungarn und Silverstone war. Wir müssen weiter lernen und wieder kämpfen.“

Bildergalerie: Grand Prix von Deutschland 

„Ich gebe nicht auf. Vergesst es“, betonte Arrivabene. „Meint Ihr, wir fahren da raus, um Fünfter und Sechster zu werden? Das ist sicher nicht die Leistung, die der Ferrari haben sollte. Aber ja, am Samstagnachmittag haben wir schon gesehen, dass alle bekannten Probleme wieder da waren.“

Red Bull Racing habe einiges verbessert und das müsse man anerkennen, sagte er weiter. „Wir haben jetzt zwei Konkurrenten anstelle von einem, aber wenn Ihr erwartet, dass ich aufgebe, könnt Ihr das vergessen. “

Zum Thema Mattia Binotto, der in Maranello James Allisons Nachfolge antritt, meinte der Teamchef nur: „Wir können nicht davon ausgehen, dass er in nur vier Tagen Wunder vollbringen kann.“

Kimi Räikkönen erklärte ebenfalls, dass nun alle an einem Strang ziehen müssten, um das Ruder herum zu reißen.

 

„Ich bin nicht wütend. Natürlich sind wir nicht zufrieden. Es schmerzt, Ferrari so zu sehen. Wir sind nicht da, wo wir sein sollten. Wir müssen uns verbessern, und wir müssen es schnell tun. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um nach vorne zu kommen“, sagte der Finne.

„Ich persönlich kann aber gar nichts versprechen. Ich kann nur sagen, dass wir hart arbeiten, um das Auto zu verbessern. Wir geben alles und versuchen, schnell positive Ergebnisse zu erzielen.“

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