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Rennbericht
Formel 1 Montreal

Deutliche Worte von Ferrari: "Die ganze Scheiße an einem Wochenende!"

Klartext von Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur nach dem Kanada-Grand-Prix 2024 in Montreal: Warum er trotz der Nullnummer für die nächsten Rennen optimistisch ist

Ferrari-Teamchef: "Die ganze Scheiße an einem Wochenende"

Vor wenigen Tagen in Monaco noch strahlende Sieger, jetzt die großen Verlierer: Ferrari hatte beim Kanada-Grand-Prix 2024 in Montreal den ersten Doppelausfall des Jahres und das schlechteste Ergebnis bisher unter Teamchef Frederic Vasseur. Und Vasseur findet nach dem neunten Rennwochenende der Formel-1-Saison deutliche Worte.

"Eigentlich waren wir zuversichtlich in den Sonntag gegangen. Aber dann lief gleich schon zu Beginn [im Rennen] alles schief. Und jetzt hoffe ich, wir haben die ganze Scheiße einer Saison an einem Wochenende abgefeiert", sagt Vasseur.

Was er damit meint: Ferrari scheiterte bereits im Qualifying mit beiden Autos am Einzug in die Top 10 der Startaufstellung. Im Grand Prix entstand am Fahrzeug von Charles Leclerc früh ein technisches Problem im Antriebsumfeld. Wenig später drehte sich Carlos Sainz weg und verunfallte. Und am Ende konnte Ferrari vor Rennende schon wieder zusammenpacken.

 

Ob Kanada damit seine bisher größte Bewährungsprobe als Ferrari-Teamchef darstelle, wird Vasseur gefragt. Er antwortet: Montreal sei "nicht das beste" Wochenende gewesen. "Aber das schwierigste? Ich weiß nicht. Manchmal hat man das Gefühl, es geht einfach alles schief. Aber deshalb ändert man nicht seine Einstellung."

Ferrari arbeite "in guten und in schlechten Zeiten" als Team zusammen. "Und so ist es auch dieses Mal", sagt Vasseur. "Es ist, wie es ist. Und so ein Wochenende wirft mich nicht aus der Bahn."

Kanada war kein "klassisches" Pannen-Wochenende

Man müsse sich aber eingestehen, in Kanada nicht in Topform aufgetreten zu sein. "Denn du bist nicht vorne dabei, wenn du kein perfektes Wochenende hinlegst", erklärt Vasseur.

"Manchmal haben wir sechs bis acht Autos in nur zwei Zehnteln oder wie in Kanada zwei Autos mit identischer Zeit. Da kannst du dir keine Fehler erlauben bei der Vorbereitung, den Boxenstopps, der Strategie."

Gerade für solche Fehler war Ferrari in den zurückliegenden Formel-1-Saisons bekannt und wurde regelmäßig für kleine und große Pannen aufs Korn genommen. Doch das ist Vergangenheit laut Vasseur: "Ich glaube wirklich, da haben wir Fortschritte gemacht. Aber das sieht man natürlich nicht an diesem Wochenende [in Kanada]. Das muss man aber trennen und die einzelnen Probleme separat betrachten."

Ferrari schon in Spanien "wieder vorne mit dabei"?

Sein Team habe sich auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal einfach schwergetan. Das könne passieren. Ferrari-Teamchef Vasseur verweist auf den Monaco-Grand-Prix: "Da war es schwierig für Red Bull, dieses Mal für uns. Aber seit diesem Wochenende hat sich nichts verändert." Das Kräfteverhältnis in der Formel 1 unterliege eben gewissen Schwankungen.

"Und wir dürfen ja nicht vergessen: Es liegen noch 15 Rennen vor uns. Das ist fast eine ganze Saison aus der Ära 2016 oder 2017", meint Vasseur, wenngleich es damals bereits 20 Rennen oder mehr gab pro Jahr.

Vasseur hat dennoch Recht, wenn er weiter sagt: "Es wird [über einen so langen Zeitraum] sicherlich immer gute und schlechte Wochenenden geben. Aber wichtig ist, immer die gleiche Herangehensweise zu haben, ständig weiterzuentwickeln und Probleme immerzu abzustellen, damit die Motivation und der Einsatzwillen nicht leiden."

"Nach nur einem Wochenende bist du nicht Weltmeister, aber du bist auch nicht im Nirgendwo nach einem harten Wochenende", meint der Ferrari-Teamchef und verspricht: "Schon in Spanien sind wir wieder vorne mit dabei."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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