Ferrari-Teamchef erklärt: Weshalb Kimi Räikkönen das Podium verpasste

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Ferrari-Teamchef erklärt: Weshalb Kimi Räikkönen das Podium verpasste
Charles Bradley
Autor: Charles Bradley
Übersetzung: Stefan Ehlen
18.09.2016, 19:16

Kimi Räikkönen wäre beim Großen Preis von Singapur beinahe unter die Top 3 gefahren, doch ein dritter Boxenstopp kostete den Ferrari-Piloten die Chance auf einen Podestplatz.

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12

Teamchef Maurizio Arrivabene ist jedoch davon überzeugt, die Strategie sei die richtige gewesen. "Es wäre eine Katastrophe gewesen, Kimi auf den Supersoft-Reifen auf der Strecke zu lassen", meint er. Räikkönen wäre mit immer schlechteren Pneus eine leichte Beute für seine Verfolger geworden.

Und so holte Ferrari Räikkönen erneut zum Reifenwechsel herein und reagierte damit auf den Undercut-Versuch von Mercedes-Pilot Lewis Hamilton, der eine Runde zuvor zum Boxenstopp abgebogen war – und Räikkönen so auf Rang vier verdrängte.

"Wir haben unsere Entscheidung anhand der Daten getroffen, die uns zu diesem Zeitpunkt vorlagen. Jetzt müssen wir schauen, ob unsere Informationen korrekt waren", sagt Arrivabene.

Räikkönen hat indes bereits eine klare Meinung: "Wir hätten sicher durchfahren können. Aber das lässt sich rückblickend immer sehr leicht dahersagen."

"In jedem Fall interessieren uns dritte und vierte Plätze nicht", meint Räikkönen. "Wir wollen gewinnen." Doch das hat Ferrari seit dem Singapur-Rennen 2015 nicht mehr geschafft.

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