Ferrari-Teamchef Mattia Binotto lässt zwei weitere Rennen aus

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto war in der Türkei nicht vor Ort und wird es wohl auch in Mexiko und Brasilien nicht sein: Vorrang hat die Arbeit in Maranello

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto lässt zwei weitere Rennen aus

Das Formel-1-Rennen in der Türkei hat Ferrari-Teamchef Mattia Binotto bereits ausgelassen, doch das wird nicht das einzige bleiben. Der Italiener wird der Scuderia auch bei zwei weiteren Rennen in dieser Saison an der Strecke fehlen, um sich stattdessen um das Projekt 2022 in der Fabrik in Maranello zu kümmern.

Ähnlich hatte es Binotto schon im Vorjahr gemacht, wo er ebenfalls Istanbul sowie den Bahrain-Grand-Prix ausgelassen hatte. Zudem hatte er in Abu Dhabi aufgrund einer Krankheit gefehlt. Dort hatte ihn jeweils Sportdirektor Laurent Mekies vertreten, der das auch am vergangenen Wochenende getan hat.

Dass Binotto in der Türkei fehlen würde, stand schon lange fest, doch nun sollen wahrscheinlich auch Mexiko und Brasilien im November hinzukommen.

"Der Kalender hat sich seit Saisonbeginn ein paar Mal verändert, also haben sich auch meine Pläne verändert, aber die Türkei war mit Sicherheit eines [der Rennen, die ich verpassen würde]", sagt Binotto und kündigt an: "Ich werde vor Saisonende noch mindestens zwei weitere Rennen auslassen. Im Moment plane ich dafür Mexiko und Brasilien ein."

Der Ferrari-Teamchef würde sich damit die langen Überseerennen sparen und in Maranello helfen. "Dort gibt es eine Menge zu tun. Das gesamte Team möchte gemanagt werden. Chassis, Powerunit und die gesamte Organisation", so der Italiener.

Denn die Arbeiten am neuen Auto für 2022 gehen laut ihm nun in "die kritische Phase", weswegen er unbedingt in der Fabrik sein möchte: "Wenn ich am Donnerstag und Freitag im Büro bin, kann ich mich mehr darauf fokussieren, was in Maranello passiert. Am Samstag und am Sonntag bin ich dann voll mit dem Rennwochenende beschäftigt", sagt er.

"Ich verpasse zwar die Verbindungen im Paddock, aber Laurent Mekies kann tolle Arbeit leisten", lobt er. "Ich bin sehr zufrieden damit, wie er das ganze Team managt, wenn ich nicht da bin."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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