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Ferrari-Teamchef über Zukunft der Junioren: "Geht nicht nur um Leistung"

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Ferrari-Teamchef über Zukunft der Junioren: "Geht nicht nur um Leistung"
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto spricht über die vielversprechenden Junioren in der Formel 2 und deren Chancen auf ein Formel-1-Cockpit 2021

Drei Ferrari-Junioren kämpfen derzeit in der Formel 2 um die Meisterschaft. Robert Schwarzman, Mick Schumacher und Callum Ilott stehen in den Startlöchern und warten auf ihre Chance in der Formel 1. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto erklärt, wen er am liebsten in der Königsklasse sehen würde.

"Wir haben in diesem Jahr großartige Fahrer in der Formel 2, drei kämpfen um die Meisterschaft", ist Binotto stolz. "Sie machen das sehr gut und zeigen Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr." Ilott und Schumacher haben bereits ein Jahr Erfahrung.

Schwarzman hingegen überraschte zu Saisonbeginn als Rookie, er konnte sich im internen Duell gegen den Deutschen bei Prema durchsetzen und führt die Meisterschaft mit 132 Punkten vor den beiden Monza-Rennen an. Ilott liegt zehn Punkte dahinter auf Rang zwei, Schumacher mit 26 Zählern auf Rang vier.

"Für Robert ist es sein erstes Jahr in der Formel 2. Normalerweise erwartet man von einem Rookie, dass er mehr Schwierigkeiten hat. Aber er schlägt sich hervorragend", scheint Binotto vom Russen besonders beeindruckt zu sein.

Was bedeutet diese Glanzvorstellung von Schwarzman für die Formel-1-Chancen von Ilott und Schumacher? "Ich denke, wenn wir auf das nächste Jahr blicken, dann verdienen alle drei einen Platz in der Formel 1. Aber die zweite Saisonhälfte wird entscheidend sein, besonders für Robert, weil er ein Rookie ist. Mal sehen, wie er sich entwickelt."

Performance allein wird den Junioren keinen Platz in der Formel 1 einbringen. "Es geht nicht nur um ihre Leistungen. Wichtiger ist für einen Fahrer, dass er sich weiterentwickelt und die Fähigkeit zeigt, dass er Fortschritte machen kann."

Nach diesem Kriterium wird Ferrari demnach entscheiden. Bei den Kundenteams Haas und Alfa Romeo sind bislang noch keine Fahrer für 2021 bestätigt worden. Im Fahrerlager wird daher spekuliert, dass zumindest in einem der beiden Teams ein Nachwuchspilot seine Chance erhalten könnte.

Im Topteam ist auf absehbare Zeit kein Platz für einen Rookie, Ferrari hat mit Charles Leclerc und Carlos Sainz das Fahrerduo bis 2022 festgelegt. "Charles hat sich bereits eine Wohnung im Umkreis von Maranello genommen. Carlos sucht gerade eine", verrät der Italiener.

Was beide auszeichnet, erklärt er bei 'Sky': "Sie sind jung und willens, sich selbst weiterzuentwickeln und zur Weiterentwicklung des Teams beizutragen. Charles wird nach und nach zu einem echten Leader - nicht nur im Auto, sondern auch außerhalb. Ich denke, das ist ein wichtiges Element, ein Leader zu sein."

Der Monegasse wird nach zwei Jahren im Topteam die Führungsrolle übernehmen. Dann reiche es nicht mehr aus, nur schnell zu fahren, sondern dann kommen auch andere Qualitäten zum Tragen, so Binotto. "Er ist ein fantastisches Talent, sehr schnell, gut in Zweikämpfen und beim Verteidigen und Überholen."

Aber: Die große Ferrari-Zukunftshoffnung ist erst 22 Jahre jung. Ihm fehlt Erfahrung und Reife, weiß der Ferrari-Teamchef. "Er muss sich als Person, als Mann und Anführer erst entwickeln. Und genau darauf fokussiert er sich im Moment. Er will dem Team helfen, in Zukunft besser abzuschneiden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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