FIA-Analyse zur F1 2017: 3 Top-Antriebe innerhalb von 0,3 Sekunden

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FIA-Analyse zur F1 2017: 3 Top-Antriebe innerhalb von 0,3 Sekunden
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Mario Fritzsche
28.04.2017, 17:57

Die 2017er Formel-1-Motoren von Mercedes, Ferrari und Renault liegen anhand von Daten des Automobil-Weltverbands innerhalb von 3 Zehntelsekunden pro Runde.

Charlie Whiting, FIA
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Kimi Räikkönen, Ferrari SF70H
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Charlie Whiting, FIA, Renndirektor

In Verbindung mit der Einführung des neuen Technischen Reglements für die Formel-1-Saison 2017 stand die Hoffnung, das Feld enger zusammenzuführen. Nach 3 Rennen der neuen Saison – Australien, China, Bahrain – hat man beim Automobil-Weltverband (FIA) eine detaillierte Datenanalyse vorgenommen. Ergebnis: Hinsichtlich der Leistungsdichte erfüllen die Regeln, zumindest was die Antriebseinheiten betrifft, ihren Zweck.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting betont am Rande des Grand Prix von Russland in Sochi: "Ein Teil der Vereinbarung zwischen den Motorenherstellern war es, dass die Antriebseinheiten von 3 der 4 Hersteller auf eine Runde in Barcelona gerechnet innerhalb von 0,3 Sekunden liegen sollten."

Wie ist man vorgegangen, um die Soll-Erfüllung zu überprüfen? "Die 4 Motorenhersteller saßen stundenlang zusammen, um diese komplexe Methode zu erdenken", so Whiting, um anzumerken: "Dabei sei natürlich gesagt, dass es sich um die Motorenhersteller, nicht um die Teams, handelte."

"Wir haben daraufhin von den ersten 3 Saisonrennen alle Daten, die wir von den Antriebseinheiten kriegen konnten, herangezogen. Unsere Simulationsingenieure in Genf haben sich mit Fabrice Lom (Motorenchef der FIA; Anm. d. Red.) zusammengesetzt und all diese Daten analysiert."

"Die Ergebnisse haben wir der Strategiegruppe vorgelegt", so Whiting, der zum Schluss kommt: "Es herrscht Konvergenz."

Im weiteren Verlauf der Saison will die FIA laut Whiting weitere Analysen vornehmen, um sicherzustellen, dass es beim Abstand von 0,3 Sekunden pro Runde bleibt. Honda ist als 4. Hersteller nicht Teil der im Jahr 2016 getroffenen Vereinbarung, wenngleich die Japaner an der Entwicklung der Analysemethode beteiligt waren.

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