FIA bestätigt Rückkehr zum alten Qualifying-Format

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FIA bestätigt Rückkehr zum alten Qualifying-Format
08.04.2016, 09:53

Die FIA hat bestätigt, dass die Formel 1 ab dem Grand Prix von China am kommenden Wochenende das Qualifying wieder nach dem alten Modus von 2015 austragen wird.

Pressekonferenz (Letzte Reieh (L nach R)): Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Managing Direktor; Eric
Jean Todt, FIA President
Formel-1- und Bahrain-Flagge
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, FIA-Präsident Jean Todt und Red-Bull-Teamchef Christian Horner
Monisha Kaltenborn, Sauber Teamchef, Christian Horner, Red Bull Racing Teamchef und Toto Wolff, Merc

Wie Motorsport.com gestern berichtete, haben sich alle Teams gegen das von Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt vorgeschlagene Qualifying-System ausgesprochen, bei dem die Pole-Position und die vorderen Startplätze nach aus den schnellsten Runden aus zwei Qualifying-Segmenten errechnet würden.

Stattdessen taten sie sich zusammen und schrieben einen Brief an Bernie Ecclestone, Jean Todt und CVC, in dem sie eine Rückkehr zum alten Qualifying-System forderten. Und Ecclestone und Todt hatten ein Einsehen.

Bildergalerie Grand Prix von Bahrain

Die Änderungen im Reglement werden nun der Formel 1 Kommission und dem Motorsportweltrat zum Absegnen vorgelegt.

In einem Statement erklärt die FIA, dass Ecclestone und Todt „im Interesse des Sports“ den Vorschlag akzeptieren würden, den die Teams in ihrem Brief gemacht haben, zum Qualifying-Format von 2015 zurück zu kehren.

Dieses Format solle dann auch für den Rest der Saison Gültigkeit haben.

 

„Jean Todt und Bernie Ecclestone begrüßten die Idee der Teams, das Gesamtformat des Wochenendes für 2017 neu zu überprüfen“, stand weiter in der Erklärung.

Die Teams hatten angeboten, mit anderen Qualifying-Formaten zu experimentieren, sobald die Titelentscheidung gefallen ist.

Eine der Möglichkeiten, die im Raum stehen, ist ein Rennen am Samstag.

„Wir haben hauptsächlich über das Qualifying nachgedacht“, sagte Bernie Ecclestone gegenüber Sky Sports.

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„Vielleicht könnte es zum Beispiel am Samstag ein Rennen geben, das anstelle des Qualifying gefahren würde.“

„Wir loten all diese Möglichkeiten aus, wie natürlich erst für nächstes Jahr infrage kämen. Wir haben in diesem Jahr schon genug Mist gebaut, das müssen wir nicht wiederholen.“

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