Formel 1

FIA mahnt: Track-Limit-Diskussion muss endlich ein Ende finden

Bis eine bauliche Lösung für die leidige Diskussion um Track-Limits gefunden wird, fährt die FIA eine "Null-Toleranz-Politik", die keine "Null-Toleranz-Politik" ist

Dominik Sharaf

Bearbeitet: 29.11.2018, 14:29

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Charles Leclerc, Ferrari SF71H

Die FIA möchte in Zukunft am liebsten gar mehr nicht über die Track-Limits in der Formel 1 diskutieren. Bis es soweit ist, wenden Rennleiter Charlie Whiting und seine Sportkommissare eine moderate Strafenpolitik an. Einzelne Fälle sollten unabhängig voneinander bewertet werden, heißt es.

Dass die Marschroute zuletzt verschärft wurde, bedeutet offenbar, dass Verstöße weiterhin Auslegungssache bleiben. "Es hängt davon ab, was man unter 'null Toleranz' versteht", kommentiert Whiting seine frühere Ankündigung, hart durchgreifen und keine Nachsicht walten lassen zu wollen. "Ich bin nicht dafür, einen Fahrer jedes Mal zu bestrafen, wenn er eine weiße Linie kreuzt", sagt er.

Denn nicht das Verlassen der Strecke sei ein Regelverstoß, sondern daraus einen Vorteil zu ziehen. "Am besten verliert ein Fahrer also automatisch Zeit, wenn er von der Bahn runterfährt. Ein Randstein würde da funktionieren. Jeder, den man fragt, müsste sagen: 'Nein, es bringt nichts, dort die Bahn zu verlassen.'" Allerdings gibt es solche Pläne schon lange – nur werden sie nicht umgesetzt.

"Auf Kursen, wo auch Motorradrennen stattfinden, ist es nicht einfach", erklärt Whiting mit Blick auf die MotoGP, für die Abweiser zu gefährlichen Sprungschanzen werden können. "Randsteine werden fest verlegt und können nicht so einfach entfernt werden." Allerdings sind viele Streckenbetreiber auf weitere Rennevents angewiesen, um die hohen Formel-1-Gebühren zahlen zu können.

Zum Beispiel der Circuit de Catalunya – in Teilen eine Asphaltwüste und ein Paradebeispiel für die Track-Limit-Diskussion. "In Barcelona gibt es vier Kurven mit Randsteinen, die für die MotoGP immer wieder entfernt werden. Die Strecken haben mit so etwas viel Arbeit." Und es kostet Geld.

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Red Bull: Mit 40 kw mehr wäre die Saison ganz anders gelaufen

Nächster Artikel Vettels Rettung nach miesen Freitagen: So wertvoll war Giovinazzi für Ferrari

Mehr von

Dominik Sharaf



Perez wittert mehr Überholmanöver: Neue Regeln "unglaublich gut"

Formel 1

Formel 1 28.02.2019

Perez wittert mehr Überholmanöver: Neue Regeln "unglaublich gut"



Formel-1-Testfahrten 2019 Barcelona: Ferrari schockt die Konkurrenz!

Formel 1

Formel 1

Formel-1-Test in Barcelona (1/2)

28.02.2019

Formel-1-Testfahrten 2019 Barcelona: Ferrari schockt die Konkurrenz!



Trotz erneuter Zwangspause: Haas will die Kurve bekommen haben

Formel 1

Formel 1 28.02.2019

Trotz erneuter Zwangspause: Haas will die Kurve bekommen haben

Aktuelle News



MotoGP-Liveticker Australien: Wetter auf Phillip Island sorgt für Verschiebung

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

42 Min.

MotoGP-Liveticker Australien: Wetter auf Phillip Island sorgt für Verschiebung



Liam Lawson wollte fahren, aber: Racing Bulls erlaubte Q3-Teilnahme nicht!

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

2 h

Liam Lawson wollte fahren, aber: Racing Bulls erlaubte Q3-Teilnahme nicht!



Wegen extremer Bodenwellen in Austin: Albon fürchtet Bandscheiben-Probleme

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

3 h

Wegen extremer Bodenwellen in Austin: Albon fürchtet Bandscheiben-Probleme



Update Jorge Martin: Elle nicht verletzt, keine Operation notwendig

MotoGP

MGP MotoGP

Phillip Island

3 h

Update Jorge Martin: Elle nicht verletzt, keine Operation notwendig

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren