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FIA-Präsident: Warum die Sitzgurtstrafe gegen Lewis Hamilton wichtig war

Jean Todt unterstützt die Rennkommissare in ihrer Entscheidung, Lewis Hamilton für das zu frühe Lösen der Gurte zu bestrafen und betont: "Fahrer müssen Vorbild sein"

Nachdem Lewis Hamilton wegen des vorzeitigen Ablegens der Sicherheitsgurte in Brasilien mit einer Geldstrafe belegt worden war, verteidigt FIA-Präsident Jean Todt das Vorgehen der Rennkommissare: "In meiner Position wäre es unangebracht, die Arbeit der Stewards, der Schiedsrichter des Sports, zu kritisieren."

"Ich sage des Öfteren, dass ich sie nicht um ihre Rolle beneide. Ich würde nicht gerne an ihrer Stelle sein", gibt der 75-Jährige im Gespräch mit dem französischen TV-Sende 'Canal+' zu. "Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass Hamilton, ein Fahrer wie Verstappen, Vorbilder für Millionen von jungen Menschen sind."

Das gelte nicht nur für junge Menschen, die auf der Straße fahren, sondern auch für junge Menschen im Rennsport, erklärt Todt. "Wenn wir bei Hamilton etwas tolerieren, dann würde ein junger Fahrer in der Formel 4, Formel 3 oder im Tourenwagen nicht verstehen, warum sie bestraft werden und er nicht."

"Sie müssen ein Vorbild sein", bekräftigt der FIA-Präsident. "Oft ist es nicht einfach, denn es gibt Emotionen, Adrenalin, und man kann etwas tun, was man nicht hätte tun sollen, und schließlich merkt man es etwas später, wenn der Druck nachlässt."

Genauso so war es auch bei Hamilton, der seine Sicherheitsgurte vor lauter Jubel über seinen Sieg in Brasilien bereits in der Auslaufrunde und damit laut Sicherheitsprotokoll zu früh löste. Er erhielt eine Geldstrafe, 5.000 Euro musste er sofort entrichten.

Auch wenn Todt die Emotionen nachvollziehen kann, eine Ausnahme von der Regel dürfe es dennoch nicht geben. "In diesem Fall muss ein Fahrer, egal wer er ist, egal welcher Kategorie er angehört, bis zu dem Moment, in dem er das Auto anhält, alle Sicherheitsmaßnahmen einhalten und respektieren", bekräftigt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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