FIA-Präsident Jean Todt erklärt Red-Bull-Verbleib zur Chefsache

Jean Todt will sich als Präsident des Automobil-Weltverbands (FIA) dafür einsetzen, dass Red Bull der Formel 1 erhalten bleibt.

Er sehe sich und seine Sportbehörde in der Pflicht, dem Team helfend zur Seite zu stehen. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun“, sagt Todt auf Nachfrage von Motorsport.com.

„Denn es ist sehr ärgerlich, wenn Teams wie Red Bull und Toro Rosso Schwierigkeiten haben, einen Motor zu finden. Gleichwohl will ich das nicht beurteilen. Schließlich gibt es immer Gründe, weshalb sich solche Szenarien ergeben.“

„Wir sollten sie aber möglichst gut unterstützen, damit sie beim ersten Rennen der Formel-1-Saison 2016 mit einem homologierten Motor in der Startaufstellung stehen“, meint Todt.

Der FIA-Präsident verspricht: „Ich werde mich dafür einsetzen. Und ich bin optimistisch, dass wir Red Bull und Toro Rosso auch 2016 in der Formel 1 sehen werden.“

Red Bull hat den bestehenden Motorenvertrag mit Renault bereits vor Wochen vorzeitig aufgekündigt, hat bisher aber noch keinen neuen Motorenpartner gefunden.

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