FIA spricht ein Machtwort: Fernando Alonso fährt in Bahrain nicht

Die FIA hat Fernando Alonsos Krankschreibung bestätigt und die Bitte seines Chefs Ron Dennis abgelehnt, den Spanier beim Grand Prix von Bahrain an diesem Wochenende antreten zu lassen.

Am Donnerstag fiel Fernando Alonso bei der Untersuchung durch den FIA-Arzt durch und bekam aufgrund der Verletzungsfolgen seines Crashs in Australien vor zwei Wochen Startverbot für den Grand Prix von Bahrain.

Ron Dennis wollte diese Entscheidung aber nicht akzeptieren und versuchte die Verantwortlichen zu überreden, seinen Star doch starten zu lassen. Vergeblich.

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Wie Motorsport.com erfahren hat, wurde die Angelegenheit auch von den Rennkommissaren diskutiert, die jedoch beschlossen, sich nicht über medizinisch begründete Entscheidungen hinwegzusetzen.

FIA-Präsident Jean Todt stellte am Samstag klar, dass die Entscheidung der Ärzte endgültig sei.

 

 

„Es war eine reine Entscheidung der Ärzte“ sagte Todt gegenüber Motorsport.com. „Ich habe gestern mit dem Präsidenten der medizinischen Kommission, Gerard Saillant, darüber diskutiert und wir sollten vielleicht nach so einem schweren Unfall genauere Checks durchführen.“

Die Untersuchungen könnten nach einem schweren Unfall für Zukunft überarbeitet werden, damit die FIA genauere Informationen über mögliche medizinische Probleme bekommt.

 

„Vielleicht sollte man darüber nachdenken, einen Fahrer nach so einem Unfall zwei, drei oder vier Tage lang zu beobachten.“

„Soweit ich das verstehe, ist es aber eine sehr weise Entscheidung, [Alonso nicht fahren zu lassen] und die Ärzte geben nie ihre Erlaubnis, außer alle Beweise sind völlig klar.“

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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Veranstaltung GP Bahrain
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