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FIA: Überholen wird nicht schwieriger in der Formel-1-Saison 2017

Der Automobil-Weltverband (FIA) hält die Befürchtungen der Fahrer, dass Überholvorgänge mit den neuen Regeln 2017 erschwert werden, für unbegründet.

André Wiegold

Bearbeitet: 28.10.2016, 13:25

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Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07 und Valtteri Bottas, Williams FW38

Formel 1 2017

Neustart für die Formel 1 in der Saison 2017: Die Rennserie führt ein neues Reglement ein, das schnellere, aggressivere und elegantere Fahrzeuge verspricht. Hier finden Sie alle News, Fotos und Videos zu Themen wie den neuen Regeln, technischen Fortschritten, Analysen, Expertenkolumnen und vielem mehr. Außerdem stellen wir hier den Formel-1-Kalender 2017 bereit.

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 und Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12 und Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07; Esteban Gutierrez, Haas F1 Team VF-16; Max Verstappen, Scu

Start zum Rennen: Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team W07 und Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W0

Max Verstappen, Scuderia Toro Rosso STR11 und Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09

Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09 und Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09

Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09 und Valtteri Bottas, Williams FW38

Marcus Ericsson, Sauber C35 and Felipe Nasr, Sauber C35

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12 und Felipe Massa, Williams FW

Die Formel 1 plant in der Saison 2017 Fahrzeuge einzusetzen, die rund fünf Sekunden schneller sind als die aktuellen Fahrzeuge. Die Autos sollen schwieriger zu steuern sein und für mehr Spannung sorgen.

Fotogalerie: Der GP von Bahrain 2016

Einige Formel-1-Piloten machen sich Sorgen, die Erhöhung des Anpressdrucks und der Geschwindigkeit könnten das Hinterherfahren und auch das Überholen erschweren.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sagt beispielsweise: „Ich denke, wir brauchen mehr mechanischen Grip und weniger aerodynamischen Anpressdruck auf der Hinterachse, sodass wir näher an andere Fahrzeuge herankommen und überholen können.“

„Gib uns fünf Sekunden schnellere Rundenzeiten durch die Aerodynamik und es wird sich nichts ändern. Wir werden nur schneller fahren“, fügt er hinzu.

Bildergalerie: Lewis Hamilton beim GP von Bahrain

Mechanischer Grip

Formel-1-Renndirektor Charlie Whiting hält die Sorgen der Piloten für unbegründet, denn die Geschwindigkeitserhöhung im kommenden Jahr würde wegen der größeren Reifen durch mechanischen Grip erzeugt.

 

 

 

 „Die erwartete Verbesserung der Rundenzeiten ist nicht nur auf den Anpressdruck zurückzuführen. Die Idee ist, die eine Hälfte der Verbesserung durch mechanischen Grip und die andere durch die Aerondynamik zu erzeugen“, sagt Whiting.

Der Auftrag ist, das Überholen zu erleichtern

FIA-Präsident Jean Todt äußert sich: „Der Auftrag lautet, die Formel 1 als die Spitze des Motorsports zu präsentieren, Außerdem wollen wir die Fahrzeuge schneller und spektakulärer machen und das Überholen vereinfachen. Dabei muss ein annehmbares Budget eingehalten werden.“

Absprache mit Pirelli

Damit die Regeländerungen 2017 auf der Strecke spürbar sind, muss Reifenhersteller Pirelli entsprechende Reifen liefern. Der Automobil-Weltverband wird in den nächsten Tagen ein Dokument mit den Anforderungen an die Pirelli-Pneus erstellen.

Bildergalerie: Unfälle und Action in der Formel 1

Whiting sagt: „Wir haben uns Anfang Februar mit Pirelli in Mailand getroffen und sie haben uns gebeten, die Ziele, die sie während der Vertragslaufzeit erreichen sollen, zu präsentieren.“ Genau diesem Wunsch kommen Whiting und Co. nun nach.

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