Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Max Verstappen reagiert auf tödlichen Unfall auf dem Nürburgring

Formel 1
Max Verstappen reagiert auf tödlichen Unfall auf dem Nürburgring

IndyCar Long Beach 2026: Mick Schumacher im FT2 im Reifenstapel

IndyCar
Long Beach
IndyCar Long Beach 2026: Mick Schumacher im FT2 im Reifenstapel

24h Nürburgring Qualifiers: Rennen abgebrochen - Fahrer verstorben

Langstrecke
24h-Qualifiers - Tag 1
24h Nürburgring Qualifiers: Rennen abgebrochen - Fahrer verstorben

Warum Red Bull dringend "einen namhaften Neuzugang" braucht

Formel 1
Warum Red Bull dringend "einen namhaften Neuzugang" braucht

DTM-Rookie mit 38 Jahren: So tickt Lamborghini-Werkspilot Marco Mapelli

DTM
DTM-Rookie mit 38 Jahren: So tickt Lamborghini-Werkspilot Marco Mapelli

Pol Espargaro analysiert: Womit Acosta jetzt den Unterschied macht

MotoGP
Pol Espargaro analysiert: Womit Acosta jetzt den Unterschied macht

WEC Imola 2026: Giovinazzi rettet Ferrari-Pole gegen Toyota

WEC
6h Imola
WEC Imola 2026: Giovinazzi rettet Ferrari-Pole gegen Toyota

Infos DTM-Saisonauftakt Spielberg 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

DTM
Infos DTM-Saisonauftakt Spielberg 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

FIA unter Druck: Coulthard kritisiert Regellücke beim Verdichtungsverhältnis

David Coulthard wirft der FIA mangelndes Verständnis vor, nachdem Mercedes eine Grauzone beim Formel-1-Motor ausnutzte

FIA unter Druck: Coulthard kritisiert Regellücke beim Verdichtungsverhältnis

Formel-1-Auto von Mercedes bei den Testfahrten in Bahrain

Foto: LAT Images

Der Automobil-Weltverband FIA sieht sich mit neuerlicher Kritik konfrontiert, nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot David Coulthard auf ein mangelhaftes Verständnis für das Regelwerk hingewiesen hat. Hintergrund ist die anhaltende Debatte um das Verdichtungsverhältnis der neuen Motorengeneration für 2026, bei der Mercedes eine Grauzone ausgenutzt haben soll.

Coulthard findet für die Situation deutliche Worte. Im Up To Speed-Podcast kritisierte er die Rechtfertigung des Weltverbandes scharf: "Nun, hier ist die Sache. Sie haben die FIA erwähnt. Sie ist das Leitungsorgan der Formel 1. Und ich habe kürzlich gelesen, wie sie sagten: 'Nun, wir sind nur etwa 20 Leute, die die Regeln schreiben, während die Formel-1-Teams Hunderte von Leuten haben, weshalb wir die Lücke nicht entdeckt und geschlossen haben'."

Für den ehemaligen Vizeweltmeister ist dies kein akzeptables Argument. Er fordert, dass die Regelhüter die tatsächlichen Einsatzbedingungen eines Rennwagens stärker berücksichtigen müssen.

"Wenn die Regelmacher ehrlich gesagt einen besseren Job dabei machen würden, das Arbeitsfenster eines Formel-1-Autos zu verstehen... Das Arbeitsfenster eines Formel-1-Autos liegt nicht in der Garage bei Umgebungstemperatur. Es ist draußen auf der Strecke. Die Motorentemperatur liegt bei 110 Grad, alles ist glühend heiß, die Bremsen bei über 1.000 Grad. Das ist der Bereich, für den sie die Regeln und Vorschriften entwerfen sollten", erklärte Coulthard weiter.

Das Verdichtungsverhältnis ist eine der zentralen technischen Änderungen im Rahmen des neuen Reglements. Während der Wert bisher bei 18:1 lag, reduzierte die FIA diesen für 2026 auf 16:1. Bereits im Dezember 2025 kamen jedoch Berichte auf, wonach Mercedes einen Weg gefunden habe, auf der Rennstrecke ein höheres Verdichtungsverhältnis zu erzielen. Dies sei möglich, weil die Messung laut aktuellem Protokoll nur im Stand und bei Umgebungstemperatur erfolgt.

Um diese Lücke zu schließen, wurde nun eine Regeländerung vorgeschlagen, die zum 1. August 2026 in Kraft treten könnte. Über diesen Vorschlag müssen die Motorenhersteller, die FIA und das Management der Formel 1 zeitnah abstimmen. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff betonte unterdessen mehrfach, dass das Triebwerk legal sei und das Design von der FIA abgenommen wurde.

Vorheriger Artikel Wie das Streckenlayout das Kräfteverhältnis 2026 beeinflussen wird
Nächster Artikel Marc Surer kritisiert Marionetten-Fahrer: "Kann nicht sein!"