Flavio Briatore: Hybridantrieb als Achillesferse der Formel 1

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Flavio Briatore: Hybridantrieb als Achillesferse der Formel 1
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Stefan Ehlen
13.10.2015, 16:52

Der frühere Formel-1-Teamchef Flavio Briatore glaubt, dass sich die Rennserie mit ihren Hybridantrieben keinen Gefallen getan hat.

Flavio Briatore
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06
Flavio Briatore mit der Presse
Red Bull Racing, Renault Sport F1

„Alles hat sich verändert“, sagt er im Gespräch mit Sky. „Jetzt gibt es neue Motoren. Doch diese neuen Motoren haben neue Probleme mit sich gebracht.“

„Das“, so der Italiener, „destabilisiert die Formel 1 derzeit. Und je mehr du in die Technik investierst, umso mehr reduzierst du den fahrerischen Anteil.“

„Dabei wollen die Fans doch sehen, wie die Piloten kämpfen. Motorrad-Rennen – das ist Sport“, meint Briatore und verweist auf die vielen engen Zweikämpfe der Zweiräder.

Flavio Briatore kritisiert: zu viel Technik!

„In der Formel 1 hört man dagegen Funksprüche wie ‚Pass bloß auf, dass du nicht zu viel Sprit verbrauchst!‘ und dergleichen mehr. Die Formel 1 sollte eine Fahrermeisterschaft sein, keine Ingenieurs-WM.“

Briatores Fazit: „Ich glaube, die Formel 1 muss die Motorenregeln ändern. Dann wäre es einfacher für alle Beteiligten.“

Seit der Formel-1-Saison 2014 kommen V6-Turbomotoren mit Hybridzusätzen zum Einsatz. Davor hatte die Rennserie lange Jahre auf wesentlich kostengünstigere und weniger komplexe V8-Saugmotoren gesetzt.

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Rennserie Formel 1
Urheber Adam Cooper
Artikelsorte News