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Fokus aufs Rennen: Alexander Albon bricht in Q2 ab

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Fokus aufs Rennen: Alexander Albon bricht in Q2 ab
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
31.08.2019, 17:27

Das Debüt von Alex Albon bei Red Bull fällt dürftig aus, ohne dass er etwas dafür kann - Feierabend nach Q2, Start von Position 19

Als wäre es nicht schon schwierig genug, sich ohne reguläre Testfahrten auf ein neues Auto einzuschießen, musste Alexander Albon auch noch ohne jegliche Übung ins Qualifying zum Großen Preis von Belgien 2019 gehen.

Red Bull hat konsequent aufs Rennen hingearbeitet und mit Albon gar keine Shortruns geübt. Schließlich war klar, dass er aufgrund der neuen Motorkomponenten ohnehin von hinten starten muss.

"Wir haben uns gestern auf die Longruns konzentriert und für das Qualifying einfach nur den Sprit rausgenommen", sagt der Thailänder, der einen kometenhaften Aufstieg in nicht einmal zwölf Monaten bis ins Red-Bull-Mutterteam hingelegt hat.

"Dadurch fühlte sich das Auto ganz anders an. Das war ein ganz schöner Sprung. Der erste Run war ein Desaster. Ich musste erstmal herausfinden, wie schnell ich überhaupt fahren kann. Der zweite Run war gar nicht so schlecht. Aber wir wollten nicht ins Q3 einziehen. Also habe ich aufgehört."

"Ich hätte gern ein bisschen mehr Erfahrung mit wenig Benzin gehabt. Die rote Flagge war dafür keine Hilfe." In Q1 gab es einen vorzeitigen Abbruch und eine Unterbrechung durch Motorschäden.

Trotzdem zog er sich achtbar aus der Affäre. Im wichtigen Mittelsektor verlor er bei vergleichbaren Bedingungen lediglich drei Zehntelsekunden auf Max Verstappen. "Das passt. Ich gewöhne mich an alles. Ich war mit der Runde recht zufrieden. Das Auto fühlte sich gut an, aber wir haben im Qualifying nicht das Maximum gegeben. Unser Fokus liegt ganz klar auf dem Rennen."

Alexander Albon

Albons Aufstieg in den vergangenen Monaten war steil wie die Eau Rouge

Foto: LAT

Durchfahren und Punkte holen

Für den Sonntag hat er eine klare Vorstellung: "Zuerst einmal heil durchs Feld kommen und das Rennen beenden. Dann sehen wir weiter. Vor uns sind einige Autos, die auf den Geraden sehr schnell sind. Das ist uns bewusst. Abwarten."

Neu für ihn ist vor allem das Reifenmanagement mit einem Auto, das deutlich mehr Abtrieb hat als der Toro Rosso. "Das ist ziemlich anders als mit dem Toro Rosso", gibt er zu. "Unsere Longruns am Freitag sind mir nicht leichtgefallen, und das dritte Freie Training war zu Beginn auch schwierig. Aber nach dem zweiten Run [im dritten Freien Training] habe ich begonnen, das Auto besser zu verstehen."

Daher spürte er auch keinen zusätzlichen Druck im Qualifying: "Es ist okay. Es schauen ein paar mehr Leute zu, aber das ist auch schon alles. Wir haben uns halt auf die Longruns konzentriert. Ja, man kann sagen, dass der Druck deswegen ein bisschen weniger war. Aber ich hätte schon gern im Qualifying voll attackiert."

Für den 23-Jährigen steht erst einmal das Fahren im Vordergrund, nicht die Set-up-Arbeit: "Wir haben [von Freitag auf Samstag] ein paar Kleinigkeiten geändert, aber vor allem ging es mir darum, mich ans Auto zu gewöhnen. Ich wollte gar nicht zu viel umstellen, weil das derzeit noch der viel kleinere Faktor ist als das Fahren an sich."

"Wir haben schon ein bisschen was geändert. Und das hat das Auto besser gemacht. Wir haben unser optimales Paket abgestimmt und dann nicht weiter sonderlich darauf geachtet." An dieser Stelle musste die Interviewrunde aufgrund des tragischen Unfalls in der Formel 2 abgebrochen werden.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
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Urheber Heiko Stritzke