Ford hat "keine Pläne", in die Formel 1 zurückzukehren

Ford war beim Treffen der FIA mit den in der Formel 1 vertretenen und potentiellen künftigen Herstellern nicht anwesend und wiederholte nun, dass man keinerlei Absicht habe, in die Königsklasse zurückzukehren.

Ford war nicht der einzige große Automobilhersteller, der in Paris nicht dabei war, während Vertreter von Volkswagen und Alfa Romeo als potentielle künftige Hersteller der F1 in Frankreich waren.

Ford-Performance-Direktor Dave Pericak sagte gegenüber Motorsport.com, dass sein Unternehmen keinerlei Interesse habe, in die Formel 1 zurückzukehren. Ford dominierte mit seinem berühmten DFV-Motor die späten 1960er Jahre und der Motor gewann bis 1982 Weltmeisterschaften.

Der letzte Weltmeister mit einem Ford-Motor war Michael Schumacher 1994 im Benetton, der letzte Sieg kam mit Jordan und Giancarlo Fisichella in Brasilien 2003. Ford belegt mit 10 WM-Titeln Platz 3 der erfolgreichsten Hersteller aller Zeiten in der Konstrukteurswertung.

Außerdem machte Ford das Formel-1-Team Stewart Grand Prix im Jahr 2000 zu Jaguar, verkaufte den Rennstall aber 2004 an Red Bull, nachdem die Erfolge ausgeblieben waren.

"Die Formel 1 ist für das, was wir tun, definitiv nicht relevant", sagte Pericak. "Das ist alles viel zu abgehoben. Es ist aufregend und cool, aber definitiv nichts, was wir bei Ford bei dem, was wir täglich tun, direkt anwenden können, zumindest nicht wirklich brauchbar. Ich sehe uns einfach nicht zurück in der Formel 1."

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