Formel 1 2017: Diese Nachwuchspiloten testen dieses Jahr für Ferrari

Ferrari könnte in der Formel-1-Saison 2017 gleich 3 Nachwuchspiloten im Anschluss an den Grand Prix von Ungarn bei Budapest etwas Fahrpraxis im aktuellen Ferrari SF70H verschaffen.

Denn die Formel-1-Regeln schreiben vor: Jedes Team muss an 2 von 4 Testtagen einen Rookie einsetzen. Dabei handelt es sich um einen Piloten, der maximal 2 Formel-1-Grand-Prix bestritten haben darf.

Ferrari hat beim Formel-1-Test nach dem Grand Prix von Bahrain seinen Testfahrer Antonio Giovinazzi einen Tag lang fahren lassen, weshalb noch 1 Rookie-Tag übrig ist.

Laut Informationen von Motorsport.com steht nun Formel-2-Fahrer Charles Leclerc auf der Pole-Position, um beim Test am Hungaroring im Sommer im Ferrari-Cockpit zu sitzen.

Dann müssen die Ferrari-Kundenteams übrigens ebenfalls Nachwuchspiloten antreten lassen. Haas und Sauber haben in Bahrain nämlich die Stammfahrer beauftragt.

Das erhöht die Chancen der Ferrari-Nachwuchsfahrer Giovinazzi, Leclerc oder Antonio Fuoco auf eine Probefahrt im Haas VF-17 oder Sauber C36, wenngleich Haas und Sauber nicht dazu verpflichtet sind, Ferrari-Fahrer ans Steuer zu lassen.

Giovinazzi und Leclerc könnten jedoch bei den beiden Ferrari-Kundenteams unterkommen, um noch im Verlauf der Formel 1 2017 einzelne Trainingssitzungen an Rennwochenenden zu bestreiten.

Fuoco wiederum wird im Jahresverlauf noch einen Pirelli-Reifentest für Ferrari absolvieren. Diese Probefahrt steigt im Anschluss an den Test in Ungarn und zielt auf die Entwicklung der Formel-1-Reifen 2017 ab. Schauplatz dafür ist Barcelona.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Antonio Giovinazzi , Antonio Fuoco , Charles Leclerc
Artikelsorte News
Tags ferrari, ferrari sf70h, nachwuchs, probefahrt, rookie