Formel 1 2017: FIA lockert Strafenkatalog für Kollisionen

Der Automobil-Weltverband ebnet den Weg für mutigere Überholmanöver in der Formel-1-Saison 2017, indem nur noch in besonders schweren Fällen Strafen ausgesprochen werden sollen.

Die Zeiten, in denen es in der Formel 1 schon für minimale Kollisionen, wie etwa zwischen Nico Rosberg und Kimi Räikkönen beim Grand Prix von Malaysia 2016, eine Strafe gab, sollen vorbei sein.

Für die Saison 2017, die am 26. März in Melbourne beginnt, hat der Automobil-Weltverband (FIA) eine Neufassung des entsprechenden Paragraphs im Sportlichen Reglement herausgegeben.

Im überarbeiteten Artikel 38.2 heißt es nun: "Die Entscheidung, ob ein Fahrer, der in einen Zwischenfall verwickelt ist, bestraft wird, soll im Ermessen der Rennkommissare liegen. Solange es für die Kommissare nicht klar auf der Hand liegt, dass ein Fahrer gänzlich oder hauptsächlich für einen Zwischenfall verantwortlich ist, wird keine Strafe ausgesprochen."

Die Lockerung geht auf Gespräche in der vergangenen Woche in Formel-1-Kommission und FIA-Weltratssitzung zurück.

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Tags crash, f1, kollision, strafe, unfall