Formel 1 2017: FIA lockert Strafenkatalog für Kollisionen

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Formel 1 2017: FIA lockert Strafenkatalog für Kollisionen
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Mario Fritzsche
24.01.2017, 16:32

Der Automobil-Weltverband ebnet den Weg für mutigere Überholmanöver in der Formel-1-Saison 2017, indem nur noch in besonders schweren Fällen Strafen ausgesprochen werden sollen.

Logo: FIA
Kollision: Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Charlie Whiting, FIA-Rennleiter
Kollision: Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H; Kimi Räikko#önen, Ferrari SF16-H

Die Zeiten, in denen es in der Formel 1 schon für minimale Kollisionen, wie etwa zwischen Nico Rosberg und Kimi Räikkönen beim Grand Prix von Malaysia 2016, eine Strafe gab, sollen vorbei sein.

Für die Saison 2017, die am 26. März in Melbourne beginnt, hat der Automobil-Weltverband (FIA) eine Neufassung des entsprechenden Paragraphs im Sportlichen Reglement herausgegeben.

Im überarbeiteten Artikel 38.2 heißt es nun: "Die Entscheidung, ob ein Fahrer, der in einen Zwischenfall verwickelt ist, bestraft wird, soll im Ermessen der Rennkommissare liegen. Solange es für die Kommissare nicht klar auf der Hand liegt, dass ein Fahrer gänzlich oder hauptsächlich für einen Zwischenfall verantwortlich ist, wird keine Strafe ausgesprochen."

Die Lockerung geht auf Gespräche in der vergangenen Woche in Formel-1-Kommission und FIA-Weltratssitzung zurück.

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