Eilmeldung

Formel 1

Formel 1 2017: McLaren wird keinen eigenen Motor einsetzen

McLaren wird trotz der Schwierigkeiten, die der Honda-Motor dem Team bereitet, keinen eigenen Motor bauen und in der Formel 1 einsetzen.

Ben Anderson

Bearbeitet: 04.04.2017, 11:06

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Fernando Alonso, McLaren MCL32

McLaren-Chef Zak Brown, Honda-Projektleiter Yusuke Hasegawa, McLaren-Rennleiter Eric Boullier und Si

Yusuke Hasegawa, Honda

Yusuke Hasegawa, Honda-Projektleiter

Yusuke Hasegawa, Honda, mit Zak Brown, McLaren

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Boxenstopp: Fernando Alonso, McLaren MCL32

Fernando Alonso, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Fernando Alonso, McLaren MCL32; Esteban Ocon, Force India VJM10

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Zak Brown, McLaren-Chef

Stoffel Vandoorne, McLaren; Fernando Alonso, McLaren; Zak Brown, McLaren

Das britische Team hoffte, nach 2 enttäuschenden Saisons, endlich den Wendepunkt erreicht zu haben. Der Test vor der Saison stellte sich jedoch als Desaster heraus. Auch wenn das 1. Rennen in Melbourne sicher nicht so schlecht verlief, wie viele es geglaubt hatten, hatte das Team mit einigen Problemen zu kämpfen.

McLaren soll bereits bei Mercedes angefragt haben, ob das Unternehmen als Motorenlieferant einspringen würde, wenn die Zusammenarbeit mit Honda beendet werden würde. Eine andere Alternative wäre es, einen eigenen Motor zu bauen und diesen dann einzusetzen.

McLaren-Geschäftsführer Zak Brown betonte jedoch, dass McLaren Automotive nicht beim Bau eines Motors helfen würde.

"McLaren Automotive ist ein anderes Unternehmen, mit einigen ähnlichen Anteilseignern, mit denen wir eng zusammenarbeiten", fügte er hinzu.

"Sie haben einen McLaren-Motor, aber das Formel-1-Team verfolgt ganz andere ökonomische Ziele. Es geht auch mit dem Motorsport an sich ganz anders um, weshalb sich die Motorenfrage nicht stellt."

"Was wir in 10 Jahren schaffen können, wissen wir nicht. Aber heute ist es für uns kein relevantes Thema. Wir sind kein Motorenhersteller, wir sind ein Rennteam und Rennwagenkonstrukteur."

Trotz der Gespräche mit Mercedes, würde McLaren alles dafür geben, um mit Honda auf einen grünen Zweig zu gelangen, verriet Brown.

Bildergalerie: Fernando Alonso in Melbourne

"Wir sind Honda gegenüber sehr offen. Wir arbeiten mit ihnen zusammen, um schnellstmöglich wettbewerbsfähig zu werden. Danach wollen wir uns auf unser großes, gemeinsames Ziel, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, konzentrieren. In der Beziehung gab es also keine großen Spannungen."

"Alle Gespräche, die wir mit Honda geführt haben, hatten nur ein Thema: Wie gelangen wir aus der aktuellen Situation wieder heraus?"

Alonso ist frustriert

Seit Fernando Alonso bei McLaren im Jahr 2015 unterschrieben hat, war der ehemalige Formel-1-Weltmeister nicht mehr auf dem Podium. Daher ist es nachvollziehbar, dass der Spanier mit der Leistung von McLaren und Honda nicht zufrieden ist.

Mehr zum Thema:

Brown sagte: "Fernando möchte wettbewerbsfähig sein. Wenn man sich einen ehemaligen Formel-1-Weltmeister anschaut, stellt man schnell fest, dass er nur mit dem Sieg zufrieden ist. Aber deshalb haben wir ihn auch in unser Team geholt."

"Es war zu erwarten, dass er die Wettbewerbsfähigkeit anspricht. Ich halte das nicht für überraschend oder gar schädlich."

"Wir stehen unter Druck, denn wir werden oft interviewt. Natürlich kommen dann immer mal wieder Emotionen zum Vorschein. Das Gesagte wird dann oftmals aus dem Zusammenhang gerissen. Die Beziehungen in unserem Team sind alle intakt."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Formel 1 2017: Pascal Wehrlein verpasst weiteres Rennen für Sauber

Nächster Artikel F1-Autos 2017 sind sensibler und stellen die Teams vor Herausforderungen

Mehr von

Ben Anderson



Track-Test: Lamborghini Super Trofeo

Lamborghini Super Trofeo

Lamborghini Super Trofeo 18.12.2019

Track-Test: Lamborghini Super Trofeo



McLaren: Einfluss auf Renault-Formel-1-Motor frühestens 2020

Formel 1

Formel 1 07.02.2018

McLaren: Einfluss auf Renault-Formel-1-Motor frühestens 2020



Renault: Ex-FIA-Techniker nicht wegen brisanter Infos geholt

Formel 1

Formel 1 06.01.2018

Renault: Ex-FIA-Techniker nicht wegen brisanter Infos geholt

Mehr von

McLaren



Oscar Piastri kämpft mit seinem McLaren: Was 2026 plötzlich anders ist

Formel 1

Formel 1 35 Min.

Oscar Piastri kämpft mit seinem McLaren: Was 2026 plötzlich anders ist



Weltmeister Lando Norris droht die schlechteste Titelverteidigung seit 1997

Formel 1

Formel 1 18 h

Weltmeister Lando Norris droht die schlechteste Titelverteidigung seit 1997



Die größten Formel-1-Flops: Diese 15 Rennwagen wurden zum Desaster

Formel 1

Formel 1 1 T.

Die größten Formel-1-Flops: Diese 15 Rennwagen wurden zum Desaster

Aktuelle News



Oscar Piastri kämpft mit seinem McLaren: Was 2026 plötzlich anders ist

Formel 1

F1 Formel 1 35 Min.

Oscar Piastri kämpft mit seinem McLaren: Was 2026 plötzlich anders ist



Ferrari-Piloten relativieren Austin-Update: Bringt eine halbe Zehntelsekunde

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

1 h

Ferrari-Piloten relativieren Austin-Update: Bringt eine halbe Zehntelsekunde



Wegen Mandalika-Crash: Zoff zwischen Alonso und Holgado eskaliert

Moto2

M2 Moto2

Mandalika

1 h

Wegen Mandalika-Crash: Zoff zwischen Alonso und Holgado eskaliert



Norris, Piastri, Russell: Wie Red Bull drei F1-Stars durch die Lappen gingen

Formel 1

F1 Formel 1 1 h

Norris, Piastri, Russell: Wie Red Bull drei F1-Stars durch die Lappen gingen

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren