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Formel 1 2026: Diese fünf Fahrer stehen unter besonderem Druck

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära. Für fünf Fahrer wird der Umbruch zur Bewährungsprobe - vom Titelkanwärter bis zum Wackelkandidaten.

Neues Formel-1-Reglement: Für diese fünf Fahrer wird 2026 entscheidend

Oscar Piastri muss sich 2026 gegen Weltmeister Lando Norris beweisen

Foto: Formel 1

Das Jahr 2026 markiert mit dem neuen technischen Reglement eine Zäsur in der Formel 1. Während alle Teams bei Null beginnen, stehen fünf Piloten besonders im Fokus. Ob nach einer enttäuschenden Vorsaison oder aufgrund eines Teamwechsels: Diese Fahrer müssen 2026 beweisen, dass sie zurecht einen Platz in der Königsklasse besetzen.

Oscar Piastri: Die mentale Belastungsprobe

Am 31. August 2025 sah Oscar Piastri wie der kommende Weltmeister aus. Nach seinem Sieg beim Großen Preis der Niederlande führte er die Tabelle mit 34 Punkten Vorsprung an, während sein Teamkollege und Rivale Lando Norris leer ausging. Doch der sicher geglaubte Titel glitt dem Australier in der Endphase der Saison durch die Finger.

Strategische Fehler in Monza, ein schwaches Wochenende in Baku und Probleme auf den glatten Asphaltoberflächen in Mexiko und Singapur kosteten ihn den Titel. Am Ende wurde er sogar noch von Max Verstappen auf Rang drei verdrängt. Für einen 24-Jährigen ist ein solcher Rückschlag eine enorme psychologische Herausforderung. Hinzu kommt, dass das neue Reglement für 2026 Autos mit weniger Grip vorsieht, was Piastris Fahrstil entgegenstehen könnte.

"Oscar ist eher ein Fahrer für viel Grip, da kann er sein unglaubliches Talent voll ausschöpfen", erklärte McLaren-Teamchef Andrea Stella bereits im Vorjahr. Piastri muss nun beweisen, dass er sich anpassen kann, um nicht dauerhaft in die Rolle der Nummer zwei hinter dem sichtlich beflügelten Weltmeister Norris zu geraten.

Esteban Ocon: Kampf um die Formel-1-Karriere

Während Piastri um seinen Status kämpft, geht es für Esteban Ocon bei Haas ums sportliche Überleben. Sein Debütjahr beim US-Rennstall verlief mit WM-Rang 15 enttäuschend. Besonders kritisch wurde beäugt, dass er drei Punkte hinter seinem Teamkollegen, dem Rookie Oliver Bearman, landete.

"Wenn man rein auf das sportliche Ergebnis schaut, ohne ins Detail zu gehen, ist natürlich niemand mit Estebans Resultat im letzten Jahr zufrieden. Er ist der Teamkollege eines Rookies. Ja, ein erstaunlicher Rookie, aber trotzdem hat Esteban zehn Jahre Formel 1 auf dem Buckel", resümierte Haas-Chef Ayao Komatsu die Saison 2025.

Da Ocons Vertrag am Jahresende ausläuft, steht er unter massivem Druck. Sollte er erneut gegen Bearman den Kürzeren ziehen, dürfte eine Verlängerung bei Haas oder ein Cockpit bei einem anderen Team in weite Ferne rücken.

Lewis Hamilton: Die Suche nach der Ferrari-DNA

Für Lewis Hamilton waren die letzten Jahre eine Geduldsprobe. Auch der Wechsel zu Ferrari brachte 2025 nicht den erhofften Aufschwung: Platz sechs in der Weltmeisterschaft, kein einziger Sieg und ein deutlicher Rückstand von 86 Punkten auf Charles Leclerc. Hamilton begründete dies oft damit, dass der SF-25 ohne seinen Input entwickelt wurde.

Lewis Hamilton

Findet Lewis Hamilton 2026 zu alter Stärke zurück?

Foto: Sutton Images

Mit dem neuen Reglement für 2026 fällt diese Ausrede weg. Der 41-Jährige betonte nach den Testfahrten, dass der SF-26 besser zu ihm passe: "Letztes Jahr waren wir an ein Auto gebunden, das ich letztlich geerbt habe. Dies ist ein Auto, an dessen Entwicklung im Simulator ich in den letzten acht bis zehn Monaten teilhaben konnte, sodass ein wenig von meiner DNA darin steckt. Ich fühle mich mit diesem Fahrzeug definitiv verbundener."

Hamilton muss nun zeigen, dass er seinen Zenit noch nicht überschritten hat, andernfalls könnten die Zeichen am Ende der Saison auf Abschied stehen.

Liam Lawson: Am Scheideweg

Liam Lawson blickt auf eine turbulente Zeit im Red-Bull-Kosmos zurück, inklusive Beförderung und anschließender Rückversetzung zum Schwesterteam Racing Bulls. Die Geschichte zeigt, dass Fahrer, die einmal den Weg zurück zum Juniorteam antreten mussten, selten eine zweite Chance im Hauptteam erhalten.

Lawsons größtes Problem bleibt die Qualifying-Pace. Im direkten Duell gegen Isack Hadjar unterlag er im Vorjahr mit 6:21 (16:6 bereinigt um Sprints). Da mit Talenten wie Arvid Lindblad bereits die nächste Generation anklopft, muss Lawson 2026 liefern. Findet er in den neuen Autos nicht die entscheidenden Zehntelsekunden, droht seine Karriere in der Sackgasse zu enden.

Isack Hadjar: Das Erbe des zweiten Red-Bull-Cockpits

Es ist fast schon Tradition: Ein junger Fahrer kommt zu Red Bull, gibt sich selbstbewusst und scheitert letztlich an der Dominanz von Max Verstappen. Isack Hadjar ist der Nächste, der diese Serie durchbrechen will. Der 21-Jährige gibt sich betont locker, selbst nach einem Unfall bei den Testfahrten in Barcelona, der Erinnerungen an Pierre Gaslys schwierigen Start 2019 weckte.

"Als ich crashte, dachte ich sofort an Pierre. Ich ging auf Twitter, las alles und dachte mir: Ich bin für die ganze Saison erledigt. So habe ich das Ganze dann abgehakt", gab sich Hadjar gewohnt trocken. Doch der Humor wird schnell verfliegen, sollte der sportliche Erfolg ausbleiben.

Red Bull betont, dass der RB22 für beide Fahrer fahrbar konzipiert wurde. Hadjar muss nun beweisen, dass er mental stark genug ist, um neben Verstappen zu bestehen und gegnerischen Teams wie McLaren oder Ferrari wichtige Punkte wegzunehmen.

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