Formel 1 2026: Dieser Faktor wird laut Piastri entscheidend
McLaren-Pilot Oscar Piastri sinniert, wie sich die Formel 1 für die Zuschauer anno 2026 mit Einführung der neuen technischen Regeln verändern könnte
Wie 2025 (Foto), so beginnt auch die Formel-1-Saison 2026 in Melbourne
Foto: LAT Images
Mit einer 50:50-Aufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektroantrieb läutet die bevorstehende Saison 2026 für die Formel 1 eine neue Ära ein. Die neuen Vorgaben für die Antriebseinheiten (keine MGU-H mehr) sind aber bei weitem nicht die einzigen Änderungen im Technischen Reglement.
Die Formel-1-Autos als Ganzes werden kleiner und leichter. Als Ersatz für das Drag-Reduction-System (DRS) wird zum einen ein sogenannter Override-Modus eingeführt, zum anderen eine aktive Aerodynamik eingeführt. Und es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen im Technischen Formel-1-Reglement 2026.
Wie sich all die Änderungen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso äußerte vor wenigen Wochen Zweifel, ob die neuen Regeln wirklich für mehr Action auf der Strecke und damit für spannendere Rennen sorgen werden.
McLaren-Pilot Oscar Piastri antwortet nun gegenüber Today auf die Frage, wie sich die Regeländerungen für die Formel-1-Zuschauer auswirken könnten, mit den Worten: "Ich denke, es wird definitiv anders sein. Ich denke, dass sich die Art und Weise, wie wir gegeneinander fahren, ziemlich verändern wird. Ich glaube, dass das Hybrid-Element und das Management des Batterielevels eine ganz entscheidende Rolle spielen werden."
"Das war schon in der Vergangenheit wichtig", sagt Piastri, wenn er an das Management der Batterie denkt, "aber da dieses Element ab dieser Saison eine noch viel größere Rolle spielt, wird es für uns Fahrer noch viel mehr zu managen geben".
"Ich glaube daher, dass es vor allem zu Beginn der Saison (Formel-1-Kalender 2026) zu interessanten Szenarien zwischen den Fahrern kommen könnte, wobei einige taktischer vorgehen werden und ihre Batterie schonen, während andere einfach versuchen werden, ihre Position auf der Strecke zu verbessern. Das könnte zu interessanten taktischen Kämpfen führen."
"Ehrlich gesagt habe ich aber auch keine Ahnung, wie sich das entwickeln wird. Ich denke einfach, dass es auf die eine oder andere Weise unterhaltsam wird", so der McLaren-Pilot, der die Formel-1-Saison 2025 nach monatelanger WM-Führung letztlich auf dem dritten Gesamtplatz abgeschlossen hat.

Aus 2025 will Oscar Piastri wichtige Erfahrungen in die Saison 2026 mitnehmen
Foto: Sutton Images
Ungeachtet der neuen Regeln hofft Piastri, dass er aus der zurückliegenden Saison einiges an Erfahrungen in die neue Saison übertragen kann: "Man kann die Saison 2025 auf viele unterschiedliche Arten bewerten, aber ich glaube, ich habe sowohl auf als auch abseits der Strecke viel über mich selbst gelernt."
"Ich habe das Gefühl, dass ich mich als Person wirklich weiterentwickelt habe. Ich fühle mich reifer, fühle mich verantwortungsbewusster. Ich weiß jetzt etwas besser, was ich will. Und ich bin auch einfach stolz. Auch wenn das Endergebnis nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach, hätte ich mir zu Beginn des Jahres nicht träumen lassen, so erfolgreich zu sein."
"Natürlich gab es ein paar Momente, die ich lieber noch einmal erleben oder lieber gar nicht erlebt hätte. Insgesamt bin ich aber sehr stolz auf das, was ich erreicht habe. Ich habe viele Lektionen gelernt, sowohl gute als auch schlechte, die ich in die Zukunft mitnehmen kann", so Piastri.
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