Formel 1 ab 2017: „Heiligenschein“ oder „Baldachin“?

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Formel 1 ab 2017: „Heiligenschein“ oder „Baldachin“?
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
18.02.2016, 13:56

Bei einem Treffen der Ingenieure von fünf Formel-1-Teams – inklusive einiger Experten auf dem Gebiet der Stressanalyse – geht es heute in London auch um den anvisierten Kopfschutz für die Piloten.

FIA vor Tests mit geschlossenen Cockpits
FIA vor Tests mit geschlossenen Cockpits
Geschlossenes Cockpit für die Formel 1
Geschlossener Kopfschutz
FIA vor Tests mit geschlossenen Cockpits

Für das Meeting mit dem FIA-Sicherheitsexperten Andy Mellor hat Red Bull Racing einen alternativen Vorschlag zu dem von der Motorsportbehörde favorisierten „Halo“ ausgearbeitet.

Diese besteht aus einer Kombination aus glasartigem Material und Karbon, so, wie es kürzlich in der Studie von Mercedes zu sehen war.

Ob die Idee überhaupt Zeit in der Diskussion bekommt, bleibt fraglich, denn der „Halo“ wurde bereits ausgiebig getestet.

„Natürlich ist der Kopfschutz sehr wichtig“, sagte Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner gegenüber Motorsport.com.

„Red Bull hat einen Vorschlag, der uns als die sicherere Option erscheint. Es ist mehr ein „Canopy“ als ein „Halo“.

„Natürlich muss der aber getestet werden und ich hoffe, dass das schnell geschehen kann.“

„Wir haben eine Studie getätigt, die auf dem Modell der FIA aufbaut und ich glaube, dass sie eine machbare Lösung darstellt.

Auf die Frage, ob sie bis 2017 fertig sein könnte, sagte Horner: „Wieso nicht?“

Das Gespräch führte Adam Cooper

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