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Formel 1: Aktive Aufhängung ist wieder ein Thema

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Formel 1: Aktive Aufhängung ist wieder ein Thema
Autor:
Übersetzung: Stefan Ehlen
14.02.2017, 20:21

Nach der Formel-1-Saison 1993 verboten, bald wieder erlaubt? Die Technikgremien der Formel 1 befassen sich mit der aktiven Aufhängung.

Start zum GP Australien 1993 in Adelaide: Ayrton Senna, McLaren MP4/8, führt
Ferrari SF16-H: Vorderradaufhängung
Eric Boullier, McLaren, Renndirektor
Damon Hill, Williams FW15C
Mercedes AMG F1 W07 Hybrid, Vorderradaufhängung und Bremse
Ayrton Senna, McLaren MP4/7A; Nigel Mansell, Williams FW14B
Mercedes W07, Vorderradaufhängung, 3. Blick

Dergleichen wurde vergangene Woche bereits bei einem Treffen der technischen Leiter der Formel-1-Teams diskutiert.

Hintergrund ist der jüngste Vorstoß von Ferrari. Das italienische Traditionsteam hat den Automobil-Weltverband (FIA) um eine Klarstellung zum Design der Formel-1-Aufhängung gebeten – was legal ist und was nicht. Mit einer Entscheidung wird noch im Februar 2017 gerechnet.

Und so kam das Thema aktive Aufhängung auf einmal wieder auf den Tisch.

"Das ist schon eine lustige Sache", meint McLaren-Sportchef Eric Boullier. "Vielleicht sollten wir eines Tages damit aufhören und stattdessen Straßenautos kopieren, dann hätten wir die aktive Aufhängung zurück. Und dann hätten die Diskussionen ein Ende."

"Heute geht es doch nur darum, wie die Regeln interpretiert werden. Du kannst dich für eine Auslegung einsetzen, die von jemand anders komplett anders interpretiert werden kann."

"Deshalb versucht Ferrari, seine Regelauslegung durchzusetzen und als legal einstufen zu lassen", meint Boullier. "Das stößt natürlich anderen Teams sauer auf."

Alles aus Sorge, das neue Formel-1-Reglement könnte gewisse Schlupflöcher bergen. Laut Boullier eine berechtigte Annahme.

Er sagt: "Beim neuen Aerodynamik-Paket werden manche Teams bessere Arbeit leisten als andere. Zu Saisonbeginn wird es also Unterschiede geben, sicher auch ein paar Überraschungen."

Wohl dem, der einen Designtrend frühzeitig erkannt hat. Oder alles dafür tut, die Konkurrenz an der Umsetzung ihrer Ideen zu hindern…

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