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Formel 1 als Jungbrunnen? Domenicali bestätigt Interesse von Herstellern

Der neue Formel-1-Boss Stefano Domenicali verrät, dass man sich in Gesprächen mit weiteren Herstellern befindet - Offen ist allerdings, wann diese einsteigen könnten

Formel 1 als Jungbrunnen? Domenicali bestätigt Interesse von Herstellern

Sonderlich rosig sieht es in der Formel 1 an der Herstellerfront aktuell nicht aus. So gibt es mit Mercedes, Ferrari, Renault und Honda momentan vier große Automobilhersteller, die in der Königsklasse als Motorenhersteller aktiv sind. Weil die Japaner am Ende des Jahres aussteigen, werden es ab der Saison 2022 nur noch drei sein.

Neue Hersteller sind zudem aktuell (zumindest kurzfristig) nicht in Sicht. Doch Formel-1-Boss Stefano Domenicali macht den Fans der Königsklasse Hoffnung und verrät in einem Interview mit 'Sky': "Ich kann sagen, dass wir mit weiteren Herstellern sprechen." Namen möchte der ehemalige Ferrari-Teamchef dabei zwar nicht nennen.

"Aber die gute Nachricht ist, dass es sehr wichtige Firmen gibt, die gerne wissen möchten, welchen Wert sie aus der Formel-1-Plattform ziehen können", so der Italiener. Dabei gehe es nicht nur im die Möglichkeiten, die die Formel 1 als technische Plattform biete. Vielmehr könne sie Herstellern auch dabei helfen, ihr Image zu verbessern.

Domenicali erklärt: "Ich denke, dass eine der größten Herausforderungen für die Automobilhersteller heutzutage darin besteht, ein jüngeres Image zu bekommen. Es gibt diesen Kampf zwischen den 'Old-School'-Herstellern und den neuen." Genau deshalb sieht er für viele Hersteller eine Chance in einem Formel-1-Einstieg.

"Ich denke, die Hersteller können diese Plattform nutzen, um sich ein frisches Image zuzulegen, das sie in Zukunft vielleicht brauchen werden", so der Italiener, der von 2016 bis 2020 Geschäftsführer von Lamborghini war. Am 1. Januar 2021 löste er Chase Carey als Geschäftsführer der Formel 1 ab.

Offen lässt der 55-Jährige, wann es zu einem Einstieg neuer Hersteller kommen könnte. McLaren-Teamchef Andreas Seidl erklärte in diesem Zusammenhang jüngst: "Wenn man sich das Gesamtbild anschaut, ist es aus meiner Sicht im Moment nicht realistisch, dass ein neuer Hersteller in den nächsten Jahren in die Formel 1 einsteigt."

"Die Investitionen, die man tätigen muss, plus die Zeit, die man braucht, um ein konkurrenzfähiges Paket zur Verfügung zu haben, sind einfach zu groß und dauern zu lange", so der Deutsche. Vieles wird vermutlich auch davon abhängen, wie das neue Motorenreglement der Formel 1 aussehen wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Ruben Zimmermann