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Formel-1-Auftakt 2020 in Spielberg: Politik gibt offiziell Zusage

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Formel-1-Auftakt 2020 in Spielberg: Politik gibt offiziell Zusage
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30.05.2020, 13:41

Die Regierung in Österreich hat offiziell ihre Zustimmung zum Formel-1-Auftakt am Red-Bull-Ring in Spielberg erteilt, lässt aber doch keine Zuschauer zu

"Das Konzept erfüllt [...] die Anforderungen zur Unterbindung der Ausbreitung des Coronavirus." Das sagt der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Und das bedeutet: Der angestrebte Auftakt zur Formel-1-Saison 2020 auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg kann wie geplant am 5. Juli erfolgen. Das hat die Regierung nun offiziell bestätigt.

Die Veranstalter hätten ein Sicherheitskonzept vorgelegt, das den speziellen Auflagen genüge und die erforderlichen Schutzmaßnahmen beinhalte, so Anschober weiter. "Es sieht strenge Hygienemaßnahmen [sowie] regelmäßige Testungen und Gesundheitschecks für die Teams und alle weiteren Mitarbeiter sowie ein konkretes medizinisches Konzept vor."

Insgesamt sei eine "sehr spezifische Regelung mit einem hohen Schutzniveau" entwickelt worden. Davon hätten sich die Mitarbeiter im Gesundheitsministerium in Österreich überzeugt und sprechen daher ihre Zustimmung aus.

Sicherheitskonzept passt nicht von Anfang an

Entscheidend für den Erfolg der beiden Formel-1-Rennen in Spielberg werde "die enge Abstimmung zwischen Veranstalter und regionalen und lokalen Gesundheitsbehörden", meint Anschober.

Laut Informationen der 'Kleine Zeitung' hatte es zuvor mehrere entscheidende Gespräche zwischen Red-Bull-Sportchef Helmut Marko und den Politikvertretern gegeben. Unter anderem Sportminister Werner Kogler und Sportlandesrat Christopher Drexler seien involviert gewesen.

Das vorgelegte Sicherheitskonzept sei jedoch nicht 1:1 von der Regierung angenommen worden. Dem Bericht zufolge hätten die Rennveranstalter "mehrfach" Änderungen an ihrem Vorschlag vornehmen müssen, sodass dieser das Wohlwollen der Regierung fand.

Doch keine Zuschauer in Spielberg

Allerdings: Frühere Medienberichte hatten von bis zu 500 Vor-Ort-Zuschauern gesprochen. Davon nimmt die Freigabe der österreichischen Regierung Abstand. Die beiden Formel-1-Rennen in Spielberg am 5. und am 12. Juli werden jeweils vor leeren Rängen ausgetragen, also als sogenannte Geisterrennen ohne Publikum am Red-Bull-Ring.

Für Sportlandesrat Drexler ist die Zustimmung trotzdem ein "weiterer großer Meilenstein zur Ermöglichung des Saisonstarts der Formel 1", wie er sagt.

Nicht ohne Stolz fügt er hinzu: "Mit den beiden Rennen in Spielberg werden die ersten großen Sportveranstaltungen mit weltweiter Strahlkraft seit Beginn der Corona-Maßnahmen in Österreich, in der Steiermark, stattfinden. Das ist ein riesengroßes Signal des Aufbruchs aus dieser Krise und nicht zuletzt ein wichtiger Impuls [...] in dieser herausfordernden Zeit."

Die rechtliche Grundlage für die Formel 1

Groß ist die Freude auch bei Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, weil er die Formel-1-Präsenz in Spielberg als "unbezahlbare Werbung für die Steiermark" sieht. Sein Dank gilt daher auch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der die Rennstrecke wiederbelebte und den Grand Prix zurückholte, in einem "riesigen Einsatz für seine Heimat", so Schützenhöfer.

Rein rechtlich gelten die Formel-1-Rennen indes nicht als "Veranstaltung" im klassischen Sinn, sondern als "Sportstätte gem. § 3 Z 11 BSFG 2017", und deshalb sei "§ 8 der COVID-Lockerungsverordnung" anzuwenden, erklärt das zuständige Bundesministerium in einer Pressemitteilung.

Bedeutet: Teamvertreter dürfen das Gelände zur Ausübung ihres Berufs betreten und fallen dabei nicht unter geltende Personenbeschränkungen.

Gesundheitsminister Anschober aber betont: "Es ist absolut essentiell, dass die geltenden Hygienemaßnahmen von allen eingehalten werden und die Gesundheitsbehörden über jeden Schritt informiert sind."

Mit Bildmaterial von Sutton.

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