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Formel-1-Autos 2017: Zeit der hässlichen Nasen endgültig vorbei

Ab dem kommenden Jahr werden die Formel-1-Autos wieder sehr ansprechend aussehen, erklärt der Technische Direktor der Scuderia Ferrari, James Allison.

Petra Wiesmayer

Petra Wiesmayer

Bearbeitet: 28.10.2016, 13:27

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Ferrari SF16-H, Nasenspitze

Formel-1-Designstudie für 2017

2016/2017 Regelvergleich

James Allison, Ferrari Chassis Technischer Direktor

Sergio Marchionne, Ferrari-Präsident

Aerodynamik-Regeln für 2017, Seitenansicht

Pirelli zeigt eine Designstudie für ein Formel-1-Auto 2017 mit neuen Reifen

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, vor Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12

Die Optik der Autos in der Königsklasse ist seit einigen Jahren ein immer wiederkehrender Diskussionspunkt und die Kritik ist wenig schmeichelhaft. Im kommenden Jahr, wenn die neuen Regeln in Kraft treten, werde sich das ändern, glaubt James Allison.

„Die Formel-1-Teams konzentrieren sich komplett auf Funktionalität und was optisch dabei herauskommt, ist genau das, was es sein soll“, sagte er am Mittwoch bei der FIA-Sportkonferenz-Woche in Turin.

„Wir alle – oder zumindest die meisten von uns – wollen, dass unsere Produkte schön werden und daher wollen wir auch, dass die Regeln so sind, dass die Autos schön sind. Wenn wir uns dann auf Funktionalität konzentrieren, werden die Autos durch die neuen Regeln automatisch schön.“

 

„Wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, die hässlichen Nasen, die es vor ein paar Jahren gab, loszuwerden und die Anstrengungen für nächstes Jahr zielen bewusst darauf ab, die Autos sowohl unglaublich schnell, als auch schön zu machen. Die Proportionen der nächstjährigen Autos sind sehr ansprechend.“

Allison hat die ersten Entwürfe der neuen Boliden bereits gesehen und betonte die Notwendigkeit von mehr Freiraum für Experimente.

„Jean Todt und die anderen Mitglieder der Formel-1-Kommission habe versucht, einen Mittelweg zu finden zwischen Kostenkontrolle, um den Einstieg in den Sport zu ermöglichen, und der Notwendigkeit von Innovationen“, erklärte er.

Fotostrecke: Die Formel-1-Regeln für 2017 im Detail

„Ich glaube, dass wir durch die neuen Regeln 2017 einen akzeptablen Mittelweg gefunden haben. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass der einzige Weg, die maximale Ausbeute aus den Innovationen herauszuholen ist, die Autos ans Limit zu bringen und unter den extremsten Bedingungen zu testen. Nur so können wir neue Limits erreichen und scheinbar nicht zu knackende Grenzen durchbrechen.“

Mit Informationen von Jonathan Noble und Kate Walker

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