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F1 Barcelona 2020: Max Verstappen eine echte Gefahr für Mercedes?

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F1 Barcelona 2020: Max Verstappen eine echte Gefahr für Mercedes?
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Im zweiten Training zum Grand Prix von Spanien dominiert Mercedes, bei genauerem Hinsehen ist Max Verstappen aber im Hinblick auf das Rennen auf Augenhöhe

Mercedes hat das Freitagstraining zum Grand Prix von Spanien in Barcelona Formel 1 2020 live im Ticker! dominiert und mit Valtteri Bottas (1:16.785 Minuten) bereits in FT1 zu Mittag Tagesbestzeit aufgestellt. Im zweiten Freien Training am Nachmittag sicherte sich dann Lewis Hamilton (1:16.883 Minuten) den ersten Platz, 0,287 Sekunden vor Bottas und 0,821 Sekunden vor Max Verstappen (Red Bull/+0,821).

Ergebnis: 2. Freies Training zum GP Spanien in Barcelona

Aber wie man es dreht und wendet: Mercedes ist und bleibt auch nach der ersten Saison-Niederlage vor einer Woche in Silverstone das Maß aller Dinge. Bereits nach FT1 hatte Toto Wolff erklärt, "dass wir das Thema Reifenmanagement viel besser verstanden haben. Wir haben einen Longrun gemacht, der korrekt verlaufen ist. Jetzt müssen wir schauen, ob wir das am Nachmittag wiederholen können."

Fotos: GP Spanien in Barcelona

Tatsächlich war Mercedes dann auch bei den Longrun-Simulationen am Ende der Session Branchenführer; der Vorsprung auf den ersten Verfolger Verstappen ist aber auf die Renndistanz gesehen bei weitem nicht so eklatant (wenn überhaupt vorhanden) wie auf eine schnelle Qualifying-Runde.

"Wir schöpfen Mut aus Max' Longruns, besonders auf dem Medium. Das ist ermutigend im Hinblick auf Sonntag", sagt Teamchef Christian Horner. Und Verstappen selbst ergänzt: "Auf eine Runde haben wir ganz eindeutig Rückstand auf Mercedes. Aber im Renntempo sieht's anders aus. Es war ein positiver Tag für uns."

Wie gefährlich ist Verstappen für Mercedes?

Sowohl auf dem Soft als auch auf dem Medium waren Verstappens Longruns (mindestens) auf Mercedes-Niveau. Trotzdem sieht 'Sky'-Experte Karun Chandhok die Favoritenrolle bei Hamilton und Bottas: "Sie sind fast eine Sekunde vor allen anderen. Ist das, was wir erwartet haben. Der Mercedes liegt im dritten Sektor wie auf Schienen."

Vierter wurde in FT2 Daniel Ricciardo (Renault) mit einem Rückstand von 0,985 Sekunden, gefolgt von Sensationsmann Romain Grosjean (Haas/+1,250). Letzterer bestätigte den Aufwärtstrend von FT1 und überraschte insofern, als auch sein Renntempo - zumindest phasenweise - durchaus auf Top-10-Niveau zu sein schien.

 

"Das optimale Betriebsfenster des Haas scheint ungeheuer schmal zu sein. Aber jedes Mal, wenn das Auto drin ist, blitzt Romains Talent durch", beobachtet 'Sky'-Experte Johnny Herbert. Dass Grosjean einmal an die Box kam und Probleme mit dem Motor meldete, konnte den positiven Gesamteindruck des Freitagstrainings nicht trüben.

Insgesamt scheinen die Ferrari-Teams mit Barcelona etwas besser zurechtzukommen als mit Silverstone. Das gilt zwar nicht für Kevin Magnussen (16. in FT2), der teamintern aus bisher nicht bekannten Gründen stark abfällt. Aber auch Charles Leclerc (6./+1,264) und Sebastian Vettel (12./+1,521) zeigten gute Ansätze.

Im ersten Training lagen die beiden noch auf den Positionen vier und fünf. Das zeigt, dass Ferrari auf dem richtigen Weg ist. Erfreulich aus deutscher Sicht: Auch wenn es die FT2-Positionen nur bedingt bestätigen, ist Vettel etwas näher an Leclerc dran als zuletzt. Im ersten Sektor war er um 0,024 Sekunden langsamer, im zweiten um 0,168, im (verwinkelten) dritten um 0,171.

Racing Point: Karten noch nicht aufgedeckt

Die negative Überraschung des Freitags war Racing Point. Sergio Perez übernimmt sein Stammcockpit diese Woche wieder von Nico Hülkenberg. Er schaffte P7 im ersten und P8 im zweiten Training. Rückstand in FT2: 1,410 Sekunden. Allerdings war Racing Point eines der wenigen Teams, das mit Soft-Reifen keine vernünftige Qualifying-Simulation hinbekam.

 

Alexander Albon wurde in FT2 13. Rückstand auf Teamkollege Verstappen: 0,8 Sekunden. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) wurde 17. Und George Russell (Williams), der sich nach seiner FT1-Pause (wegen Freitagstester Roy Nissany) von der ersten Runde an nicht zurechtfand, beendete die Session als 20. und Letzter, gut zwei Zehntelsekunden hinter Nicholas Latifi.

Die Reifen - Pirelli bietet in Barcelona wie in Silverstone 1 die drei härtesten Gummimischungen an - sind dieses Wochenende wieder ein Schlüsselthema. In FT2 erreichte der Asphalt bis zu 50 Grad. Kein Wunder, dass bei manchen schon nach ein bis zwei Runden erste Blasen auf den Laufflächen zu sehen waren.

"Warten wir ab, bis wir die Reifen überprüft haben", winkt Pirelli-Sportchef Mario Isola nach den ersten drei Trainingsstunden ab. "Manchmal sieht man nämlich eine schwarze Rille, aber das muss nicht immer Blasenbildung sein. Es kann auch nur eine oberflächliche Rille sein, die die Leistung nicht beeinflusst."

Im Hinblick auf das Rennen sagt Isola: "Soft-Medium-Soft könnte eine mögliche Strategie sein." Und er rechnet vor: "Zwischen Soft und Medium liegen ungefähr 0,8 Sekunden. So hatten wir das erwartet. Zwischen Medium und Hard liegen rund 1,1 Sekunden. Im Rennen wird es enger sein. Das wissen wir. Derzeit ist der Abstand aber noch größer."

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