Formel 1: Bedenken von Isack Hadjar vor Duell mit Max Verstappen
Der Aufstieg von Racing Bulls zum Top-Team verlief rasant - Nun erklärt Isack Hadjar, warum er trotz großer Bedenken sofort im Rhythmus war
Isack Hadjar: So hat er sich den Weg zu Red Bull gebahnt
Foto: Formel 1
Isack Hadjar hatte zunächst Bedenken hinsichtlich des zweiten Red-Bull-Cockpits, bevor er sich für das Team aus Milton Keynes entschied. Nun unterstreicht der junge Fahrer, dass sein ursprünglicher Plan stets vorsah, in seiner Debütsaison zu überzeugen. Dies sollte ihm den Aufstieg in die höhere Kategorie sichern.
Der französisch-algerische Rennfahrer stieß 2025 für seine Debütsaison in der Formel 1 zu Racing Bulls. Er beendete das Jahr mit 51 Punkten auf dem zwölften Platz der Fahrerwertung und sicherte sich beim Großen Preis der Niederlande sein erstes Podium - genug, um Red Bull zu überzeugen. Für 2026 unterschrieb er als Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen.
Red Bull hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit der Besetzung des zweiten Cockpits. Liam Lawson ersetzte 2025 Sergio Perez, hielt sich jedoch nur zwei Rennwochenenden, bevor er durch Yuki Tsunoda ersetzt wurde. Der Japaner blieb bis zum Ende der Saison 2025 auf dieser Position, fungiert nun aber als Ersatzfahrer, nachdem Hadjar das Stammcockpit übernommen hat.
"Ich habe es wirklich genossen, das muss ich sagen", erklärt Hadjar gegenüber F1.com, angesprochen auf seinen rasanten Aufstieg von Racing Bulls zu Red Bull. "Was den Druck angeht, fühlte ich mich okay. Natürlich war ich zu Beginn des Jahres sehr gestresst, ich hatte nicht viel Erfahrung im Formel-1-Auto."
"Ich dachte mir: 'Das ist eine große Sache. Es ist die größte Meisterschaft. Es ist das letzte Jahr dieses Reglements, also gibt jeder Vollgas. Ich habe den Speed. Werde ich drei Zehntel zurückliegen? Werde ich Probleme haben, den Anschluss zu finden?' Aber tatsächlich kam es nie so. Ich war sofort im Rhythmus. Und ich muss sagen, ich genieße es einfach sehr."
Hadjar ergänzt: "Ich wusste: Wenn ich meinen Job ordentlich mache, würde ich den Sitz, die Beförderung bekommen. Um ehrlich zu sein, war das mein Ziel für dieses Jahr. Ich habe zwar immer gesagt: 'Ich gehe es Schritt für Schritt an, blablabla', aber eigentlich wollte ich eine richtig starke Rookie-Saison zeigen, in den Red Bull aufsteigen und fertig."
Auf die Frage, ob er bezüglich des zweiten Red-Bull-Cockpits Bedenken hatte, entgegnete der 21-Jährige: "Natürlich hatte ich die in gewisser Weise, denn man schaut sich die Abstände zwischen Max und seinen Teamkollegen an und denkt sich: 'Wow, das ist schon merwürdig.' Aber gleichzeitig bin ich Realist."
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.