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Formel-1-Boss bestätigt: Finale soll in Abu Dhabi und Katar stattfinden, aber ...
Formel-1-Boss Stefano Domenicali bestätigt, dass das Saisonfinale wie geplant in Katar und Abu Dhabi stattfinden soll - Warum Imola allerdings weiter Plan B bleibt
Sönke Brederlow
Bearbeitet: 03.10.2026, 09:29
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Die Formel 1 soll 2026 in Kater und Abu Dhabi fahren, aber ...
Foto: LAT Images
Die Worte von Formel-1-Boss Stefano Domenicali klingen eindeutig: "Ja, der Kalender steht fest: Die letzten beiden Grand Prix finden in Katar und in Abu Dhabi statt", verkündete der Italiener am Samstag bei Sky Sport Italia. Damit entsteht der Eindruck, als sei Imola als mögliche Alternative nun endgültig vom Tisch.
Doch das Rätselraten um das diesjährige Saisonfinale ist noch längst nicht beendet. Denn grundsätzlich ist seit Langem bekannt, dass die Königsklasse so lange wie möglich an den beiden Rennen im Nahen Osten festhalten will. Und nach aktuellem Stand spricht tatsächlich nichts dagegen, das Finale trotz des Irankriegs über die Bühne zu bringen.
"Das ist die Richtung, die wir auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen und Zusicherungen eingeschlagen haben - und die wir natürlich unbedingt brauchen, das versteht sich von selbst", ergänzt der Formel-1-Boss in seinen jüngsten Aussagen. "Diese Strategie werden wir bis zum Jahresende verfolgen."
Trotzdem verschiebt sich die Deadline für eine endgültige Entscheidung immer weiter nach hinten. Vor einigen Wochen hatte Domenicali noch angekündigt, dass man "spätestens vor Ende September eine Entscheidung treffen" müsse. Mittlerweile rechnen die Teams mit einer Entscheidung bis Ende Oktober. Und die ist auch weiterhin offen.
Imola bleibt Alternative für Saisonfinale 2026
Dass die Formel 1 die Saison möglichst planmäßig beenden möchte, liegt auf der Hand. Schließlich steht viel Geld auf dem Spiel: Katar und Abu Dhabi zahlen hohe Prämien, um Teil des Rennkalenders in der Formel 1 zu sein. Bei einer Absage könnten der Königsklasse für die beiden Rennen knapp 100 Millionen Euro entgehen.
Die jüngsten Aussagen Domenicalis, wonach die Formel 1 in Katar und Abu Dhabi fahren will, sind deshalb keineswegs eine Neuigkeit. Doch die Königsklasse hält die Hintertür mit Imola trotz der vermeintlichen "Bestätigung" weiterhin offen. Dort laufen inzwischen sogar schon die Vorbereitungen, indem beispielsweise temporäre Tribünen aufgebaut werden.
Denn so wichtig die finanziellen Interessen auch sind: Noch weniger kann sich die Formel 1 leisten, dass die Rennen in Katar und Abu Dhabi kurzfristig doch abgesagt werden müssen. Ein Saison ohne Finale wäre ein kaum vorstellbares Szenario - und im schlimmsten Fall würde der Weltmeister seinen Titel tatsächlich allein auf der Couch feiern ...
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