TV-Experte Martin Brundle fordert mehr Respekt von Promi-Bodyguards

Ex-Rennfahrer Martin Brundle hat sich auch als TV-Experte und Grid-Reporter längst einen Namen gemacht, doch das Verhalten einiger Stars nervt ihn

TV-Experte Martin Brundle fordert mehr Respekt von Promi-Bodyguards

'Sky'-Experte Martin Brundle fordert von Bodyguards von rominenten, die bei Formel-1-Rennen zu Gast sind, mehr "Manieren und Respekt". Auslöser war ein versuchtes Interview von Brundle mit der US-amerikanischen Rapperin Megan Thee Stallion - kurz: MTS - vor dem Start in Austin.

Zum ersten Mal seit Beginn der Coronapandemie durfte Brundle in Austin wieder seinen populären Gridwalk durchführen, bei dem der Ex-Rennfahrer Prominente in der Startaufstellung abgreift und vor das Mikrofon bekommt. In Austin war unter anderem auch Basketball-Legende Shaquille O'Neal vor Ort.

Das Interview zwischen Brundle und MTS verlief jedoch alles andere als erhofft. Der 62-Jährige fragte sie kurz, ob sie denn einen Rap für die Formel 1 parat hatte. Diese Frage beantwortete sie noch recht anständig: "Nein, tut mir leid. Ich habe heute keinen Rap."

Brundle: Jeder muss einen Job machen, aber mit Respekt

Direkt nach Brundles zweiter Frage, welchen Fahrer sie denn unterstütze, ging ein Bodyguard dazwischen und raunte Brundle an, er könne das nicht machen. Dieser konterte: "Doch, ich kann, denn ich habe es getan." Während MTS mit ihrer Entourage davonzog, sagte Brundle ironisch: "Sie scheint gerne mit uns gesprochen zu haben, das schätze ich."

 

Brundle wurde in den sozialen Medien für seine Reaktion gefeiert, Kritik gab es jedoch an MTS und damit stellvertretend an allen Prominenten, die sich im Grid ähnlich verhalten. Tenor: Wer die Show nicht mitmache, solle doch zu Hause bleiben.

Brundle selbst äußerte sich ebenfalls via Twitter zu dem Vorfall. "Ich stand schon früher im Grid unter Druck, aber wegen Leuten wie Senna, Prost, Schumacher, Mansell, Piquet und so weiter", schrieb Brundle: "Bodyguards, die zum ersten Mal ein Grid besuchen, stören mich nicht. Jeder muss einen Job machen. Aber dennoch könnten sie vielleicht ein paar Manieren und Respekt lernen."

Erneut kein Williams-Glück für Brundle

Der Vorfall mit MTS war übrigens nicht Brundles einziges Ärgernis in Austin. Er versuchte auch, Tennisstar Serena Williams zu interviewen. Vor einigen Jahren war er von Serenas Schwester Venus ignoriert worden, weshalb er vor dem Versuch mit Serena meinte: "Mal sehen, ob es ein Doppelfehler oder ein Ass für mich wird."

Doch auch Serena Williams schenkte Brundle keine Aufmerksamkeit, weshalb er zugeben musste: "Das war ein Doppelfehler."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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