Formel-1-Experte: "Nico Hülkenberg könnte schon Weltmeister sein"

Der frühere Formel-1-Designer Gary Anderson hält große Stücke auf den deutschen Rennfahrer Nico Hülkenberg und traut ihm in der Formel-1-Saison 2017 einiges zu.

Allerdings glaubt Anderson, der in der Formel 1 unter anderem für Jaguar und Jordan gearbeitet hat, dass Hülkenberg nach wie vor unterschätzt wird.

"Er ist einer der Fahrer, die zur richtigen Zeit nicht die passende Chance gekriegt haben", erklärt Anderson gegenüber Motorsport.com.

"In der A1GP-Serie war er stark. Sein Aufstieg in die Formel 1 war ebenfalls sehr gut. Und wenn sich für ihn an den richtigen Stellen die Türen aufgetan hätten, dann könnte er heute Weltmeister sein. Davon bin ich überzeugt."

Mit Ferrari gab es in der Vergangenheit zwar Verhandlungen, letztendlich kam Hülkenberg dort aber nicht zum Zuge. Er ging zu Sauber, anschließend zurück zu Force India und pendelt zwischen WM-Rang 9 und 10 hin und her.

Anderson: "Wenn sich die Türen eben nicht auftun, dann geht das vielleicht eine Weile gut, aber dann geht es auch wieder bergab."

Der Wechsel von Force India zu Renault sei daher ein wichtiger Schritt für Hülkenberg, meint Anderson.

"Renault könnte für ihn die Wende sein. Es ist eines der wenigen Werksteams in der Startaufstellung. Jetzt liegt es an Hülkenberg, diese Chance auch zu nutzen."

Bei den Testfahrten zur Formel-1-Saison 2017 in Barcelona präsentierten sich Hülkenberg und der Renault RS17 in guter Form und beschlossen die Woche in den Top 10. Hülkenberg gelang die achtschnellste Zeit. Sein Renault-Teamkollege Jolyon Palmer wurde im RS17 sogar 6.

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