Formel-1-Fahrer: "Bei Hamilton hat die Rennleitung ein Auge zugedrückt…"

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Formel-1-Fahrer:
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Jonathan Noble
31.10.2016, 10:07

Nico Hülkenberg empfindet die Situation beim Start zum Großen Preis von Mexiko der Formel 1 als "sehr seltsam", weil Lewis Hamilton nicht für einen klaren Regelverstoß bestraft worden sei.

Podium: 1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Gridgirl für Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 Team VJM09

Hamilton hatte sich eingangs der 1. Kurve verbremst und war geradeaus durch die Grünfläche gefahren, womit er einen großen Vorsprung auf die Konkurrenz gewann.

"Wenn er sich damit keinen Vorteil verschafft hat, weiß ich auch nicht", sagt Force-India-Pilot Hülkenberg.

"Er hätte große Schwierigkeiten gekriegt, wenn da ein Kiesbett oder eine Mauer gewesen wäre. Es scheint fast so, als hätte die Rennleitung da ein Auge zugedrückt."

Hülkenberg will auch Hamiltons Ausrede nicht gelten lassen. Der Mercedes-Pilot hatte nach dem Rennen behauptet, er habe sich seine Bremse schon auf der Aufwärmrunde ruiniert, weshalb er direkt nach dem Start geradeaus gefahren sei.

"Nun, wenn du deine Bremse ruiniert hast, dann ist sie auch für den Rest des Rennens im Eimer. Daher überrascht es mich, dass er das Rennen noch gewonnen hat", meint Hülkenberg.

"Aber die Szene wurde nicht einmal untersucht. Auch das ist überraschend."

Bei Max Verstappen griff die Rennleitung später im Rennen an gleicher Stelle hart durch: Der Formel-1-Teenager kassierte eine 5-Sekunden-Zeitstrafe.

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