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Liam Lawson hat die Kritik seiner Kollegen am Formel-1-Reglement 2026 kommentiert und den Fokus auf das Thema Sicherheit gelenkt

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Liam Lawson spricht über die ständigen Beschwerden seiner Kollegen

Foto: LAT Images

Laut Liam Lawson beschweren sich Formel-1-Piloten "über quasi alles". Mit diesen Worten hat der Racing-Bulls-Pilot gegenüber Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, die Kritik vieler Kollegen am aktuellen Formel-1-Reglement kommentiert.

Dabei betont Lawson, dass viele Kritikpunkte durchaus ihre Berechtigung haben. "Am Ende des Tages gibt es immer Dinge, die wir von einem Auto erwarten", so der Neuseeländer. "Und vermutlich werden wir uns als Rennfahrer wortwörtlich über quasi alles beschweren, das wird sich nie ändern."

"Aber bezüglich der Regeln denke ich, dass der größte Punkt momentan die Sicherheit ist, wie wir in Japan gesehen haben", fährt Lawson fort. Damit spielt der 24-Jährige auf den spektakulären Unfall von Oliver Bearman an.

Durch ein Missverständnis zwischen dem Haas-Piloten und Franco Colapinto war der Brite mit einem Aufprall von 50 g in der Barriere gelandet. Seither werden die Sicherheitsrisiken der Formel 1 2026 vielerorts diskutiert.

"Ich denke, dass wir sowas in Zukunft vermeiden wollen. Und in Sachen Performance ist das etwas, das sich offensichtlich immer weiterentwickeln wird."

Im Schnitt sind die Boliden der aktuellen Generation im Qualifying rund zwei Sekunden langsamer als ihre wuchtigen Vorgänger. Diese Lücke könnte, je nach Änderung am Motorenreglement, im Laufe des Jahres und von Strecke zu Strecke erheblich ansteigen. Lawson legt den Fokus in seinem Statement hingegen auf die Entwicklungsmöglichkeiten.

"Wenn du dir jegliche anderen Regeln am Anfang anschaust, dann gab es eine riesige Entwicklung über den fünfjährigen Zeitraum, in dem die Regeln aktiv waren", merkt der ehemalige Red-Bull-Pilot an.

"Also bin ich mir sicher, dass sich diese offensichtlich weiterentwickeln und schneller werden, und ich bin mir sicher, wir werden Wege finden, damit die Autos angenehmer zu fahren sein werden."

"Ich hoffe, dass wir das hinbekommen, denn ich denke aktuell, gerade im Qualifying, versuchen wir das Auto ans Limit zu bekommen und alles in einer Art und Weise rauszuquetschen, die sich momentan so anfühlt, als würden wir das nicht können."

Derzeit wird hinter den Kulissen über das Reglement diskutiert. FIA und Formel 1 befinden sich dieser Tage im Dialog mit den Teams und dürften in den kommenden Wochen Neuigkeiten rund um die Zukunft der Königsklasse präsentieren.

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