Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton: "DRS ist eine Notlösung"

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton geht vor der Formel-1-Saison 2017 hart mit der Überholhilfe DRS ins Gericht.

Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton: "DRS ist eine Notlösung"
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid führt beim Start zum Rennen
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Force India F1 VJM10: Heckflügel
Marcus Ericsson, Sauber C36

Das 2011 eingeführte DR-System, mit dem ein hinterherfahrender Pilot kurzzeitig ein Element seines Heckflügels flachstellen kann, um damit einen höheren Topspeed zu erzielen, wird seit jeher als "künstlich" aufgefasst.

Im Gespräch mit der BBC meint Hamilton: "DRS ist eine Notlösung für Regeländerungen an den Fahrzeugen, die nicht richtig waren."

Die Formel 1 brauche keine Überholhilfe, sondern Autos, die aerodynamisch so gestaltet sind, dass sie enge Zweikämpfe auf der Rennstrecke ermöglichen, sagt Hamilton.

Das neue Reglement, das zur Formel-1-Saison 2017 eingeführt wird, sei in dieser Hinsicht womöglich ein weiterer Rückschritt.

"Meine Ingenieure sagen mir, Überholen wird deutlich schwieriger. Sollte das tatsächlich der Fall sein, dann wird das Spektakel schlechter für die Fans. Ich hoffe also, es kommt nicht so weit."

"Ich hoffe wirklich, dass die Ingenieure – und das sind die cleversten Leute überhaupt – dieses Mal falsch liegen. Ich wünsche mir ein tolles Spektakel und einen engen Wettbewerb. Wenn das so eintritt, freue ich mich darauf, ein Teil davon zu sein."

In einem anderen Interview hatte Hamilton bereits sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass die Formel 1 "nicht mehr zeitgemäß" sei und dringend reformiert werden müsse.

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