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Formel-1-Fahrermarkt: Diese Dominosteine könnten bald fallen

Noch sind einige Schlüsselpositionen für die Formel-1-Saison 2025 unbesetzt - Doch in Imola deutet sich an, dass sich auf dem Fahrermarkt bald einiges tun könnte

Formel-1-Fahrermarkt: Diese Dominosteine könnten bald fallen

Als sich die Formel 1 an diesem Wochenende zum Start der Europa-Saison in Imola versammelte, ging mit der Rückkehr der traditionellen Motorhomes ins Paddock eine Reihe geheimer Treffen einher, die für 2025 entscheidend sein könnten.

So ließ sich beobachten, wie sich Valtteri Bottas und James Vowles bei Williams am Samstagmorgen für ein Gespräch trafen und das Managementteam von Carlos Sainz bei verschiedenen Teams, darunter Red Bull und Alpine, ein und ausging.

Aus den Beobachtungen hat sich ein Bild ergeben, das auf ein frühzeitiges Ende der Silly Season hindeutet. Der Stein des Anstoßes scheint Sainz zu sein, dem ein Angebot von Sauber/Audi vorliegt, das er aber nur bis Ende dieses Monats annehmen kann.

Der Spanier hat bisher gezögert, sich endgültig festzulegen, da er nicht unterschreiben wollte, solange noch attraktive Plätze bei Red Bull und Mercedes offen sind.

Doch bei Red Bull rückt eine Verlängerung mit Sergio Perez trotz seines schwierigen Imola-Wochenendes immer näher, und Mercedes konzentriert sich anscheinend auf Andrea Kimi Antonelli für das nächste Jahr. Damit schwinden Sainz' Chancen bei beiden.

Vor diesem Hintergrund könnte es ein zu großes Risiko sein, eine garantierte langfristige Audi-Zukunft für etwas anderes abzulehnen, das passieren könnte oder auch nicht.

Denn es wird gemutmaßt, dass, wenn die Deadlines verstreichen und Audi seine Fahrer frühzeitig binden möchte, die Wahl stattdessen auf Esteban Ocon oder Pierre Gasly fällt.

Bottas hält aktiv nach Alternativen Ausschau

Die Tatsache, dass Sainz immer näher an den Sauber/Audi-Sitz herangerückt ist, hat dazu geführt, dass sich die aktuellen Fahrer des Teams - Bottas und Guanyu Zhou - mit der Tatsache abfinden müssen, dass ihre Zukunft nicht bei ihrem aktuellen Arbeitgeber liegt.

Und anstatt zu warten und möglicherweise auf dem Trockenen sitzen zu bleiben, sobald die Entscheidung über Sainz gefallen ist, hat sich vor allem Bottas aktiv darum bemüht, so schnell wie möglich einen anderen Vertrag für die Saison 2025 zu bekommen.

Das wurde in Imola deutlich, als er am Samstag bei einem 15-minütigen Treffen mit Vowles in dessen Büro gesichtet wurde. Auf die Frage nach dem Treffen scherzte Bottas zunächst, dass ihm der Kaffee ausgegangen sei und er sich "von dort etwas holen musste".

Aber als er sich über seine Gedanken zur aktuellen Vertragssituation äußerte, sagte Bottas: "Wenn man auf dem freien Markt ist, schaut man sich natürlich um, was es so gibt. Das ist eine ganz normale Situation, wenn man auf dem freien Markt verfügbar ist."

Als Formel-1-Rennsieger wäre Bottas ein idealer Partner für Alexander Albon im nächsten Jahr. Vowles selbst sagte Anfang der Woche, dass er einige Kandidaten in Betracht ziehe, wobei es als sehr unwahrscheinlich gilt, dass er Logan Sargeant behalten wird. "Ich schaue mir im Moment drei Optionen für 2025/2026 an", sagte Vowles.

Für Bottas kommen neben Williams auch noch Haas und Alpine in Frage. Und der Finne gilt als ziemlich zuversichtlich, dass er bei einem dieser Team unterkommen wird.

Haas zögert noch, Bearman als Rookie zu holen

Es wird angenommen, dass Haas ein weiteres Team ist, das seine Wahl früh treffen wird, da seine wachsende Wettbewerbsfähigkeit es für viele zu einer attraktiven Option macht.

Das Team wird stark mit Oliver Bearman in Verbindung gebracht. Doch dem Vernehmen nach zögert Teameigentümer Gene Haas, sich nach der turbulenten Zeit mit Mick Schumacher und Nikita Masepin im Jahr 2021 erneut auf einen Rookie festzulegen.

Er könnte sich jedoch umstimmen lassen, vor allem, wenn Bearman in den Freien Trainings weiterhin starke Leistungen zeigt. Er hat sein Potenzial bereits unter Beweis gestellt, als er beim Grand Prix von Saudi-Arabien für Sainz im Ferrari einsprang und Siebter wurde.

Neben Bottas kommen für Haas auch die beiden aktuellen Alpine-Piloten, Guanyu Zhou von Sauber sowie eine Verlängerung des eigenen Stammfahrers Kevin Magnussen. Nico Hülkenberg verlässt das Team mit dem Ende dieser Saison in Richtung Sauber/Audi.

Bei Alpine bleibt man trotz des offensichtlichen Interesses anderer Hersteller an seinen Fahrern gelassen und sieht keine Eile, neue Verträge übers Knie zu brechen.

Teamchef Bruno Famin sagte in Imola: "Wir wollen uns Zeit lassen. Wir haben immer gesagt, dass wir keinen Druck haben. Wir sind mit unseren Fahrern zufrieden. Wir arbeiten gut mit ihnen zusammen. Wir haben auch viele Leute, die zu uns kommen. Wir haben sehr gute Fahrer in unserer Akademie. Da haben wir keinen Druck."

"Wir wollen uns wirklich auf die technische Seite konzentrieren, auf die Verbesserung des Autos, auf die technische Struktur und wir werden uns für die Fahrerwahl Zeit nehmen."

Obwohl das natürlich das Risiko birgt, einen der aktuellen Fahrer zu verlieren, wenn sie nicht früh verpflichtet werden, ist Famin der Meinung, dass es immer noch genug Interesse von anderer Seite gibt, um als Team am Ende nicht auf der Strecke zu bleiben.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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