Formel-1-Halo: Neue Erkenntnisse durch Simulation des Alonso-Crashs

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Formel-1-Halo: Neue Erkenntnisse durch Simulation des Alonso-Crashs
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Lawrence Barretto
16.01.2017, 12:33

Der Motorsport-Weltverband (FIA) hat die Testverfahren des Formel-1-Cockpitschutzes Halo in der 2. Hälfte des Jahres abgeschlossen. Teil davon war eine Simulation des Crashs von Fernando Alonso in Australien 2016.

Fernando Alonso, McLaren MP4-31 bei seinem Unfall
Fernando Alonso, McLaren MP4-31 bei seinem Unfall
Fernando Alonso, McLaren MP4-31 bei seinem Unfall
Fernando Alonso, McLaren MP4-31, steigt aus dem Auto nach dem Crash
Fernando Alonso, McLaren MP4-31, steigt aus dem Auto nach dem Crash
Fernando Alonso, McLaren MP4-31, steigt aus dem Auto nach dem Crash
Der McLaren MP4-31 von Fernando Alonso, McLaren, wird nach dem Rennunfall aus dem Kiebett entfernt
Designstudie: McLaren MP4/31 mit Halo
Esteban Gutierrez, Haas F1 Team und Fernando Alonso, McLaren

"Wir haben uns besonders auf den Unfall konzentriert, als wir die Halo-Studien anfertigten", sagte der stellvertretende FIA-Renndirektor Laurent Mekies. "Wir haben uns angeschaut, wie das Fahrzeug gelandet ist. Die große Frage war, was passiert, wenn ein Fahrer das Wrack schnell verlassen muss."

Laut Mekies gäbe es 2 Verfahren, die in der Analyse beachtet werden müssen. Im 1. Fall würde das Sicherheitspersonal das Fahrzeug wieder auf die Räder stellen, bevor der Fahrer das Auto verlässt. Im 2. Fall würde der Fahrer versuchen, sich selbst zu befreien, was ebenfalls akzeptabel sei.

"Wir haben unser Chassis genau wie bei Alonsos Unfall auf den Kopf gelegt und den Sicherheitsberater Andy Mellor hineingesetzt. Um das schlimmste Szenario zu testen, sollte er anschließend das Fahrzeug verlassen. Es ist unglaublich, aber er hat es geschafft."

Deshalb glaubt Mekies, dass Halo den Fahrer genügend Raum bieten würde, um sich zu bewegen. Anschließend schauten sich die Formel-1-Piloten den Test an.

Bildergalerie: So sieht der Formel-1-Cockpitschutz Halo in Aktion aus

Auch wenn sie von der Geschwindigkeit, die Mellor benötigte, um aus dem Wagen zu kommen, nicht begeistert waren, baten sie darum, es selbst einmal versuchen zu dürfen, bevor der Cockpitschutz eingeführt wird. Deshalb wird es in der Zukunft ein Training für alle Fahrer geben.

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