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Früher konnte Max Verstappen unerkannt durch Kalifornien reisen - Heute wird der viermalige Weltmeister in den USA angesprochen

Formel-1-Hype in USA: Warum Verstappen nicht mehr unerkannt bleibt

Max Verstappen wird in den USA immer öfter erkannt

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Max Verstappen in den USA ein Tourist wie jeder andere. Ein junger Mann, der im Mietwagen von Los Angeles nach San Francisco fuhr, ohne dass ihn jemand an der Tankstelle um ein Selfie bat.

Doch diese Zeiten sind endgültig vorbei. Der Netflix-Effekt und der massive Erfolg des neuen "F1"-Blockbusters haben die Wahrnehmung der Königsklasse in Übersee fundamental verschoben - das spürt der viermalige Weltmeister am eigenen Leib.

In einem Interview mit Apple TV blickte der Niederländer auf die Zeit zurück, als die Formel 1 in den Vereinigten Staaten noch ein Nischendasein fristete. "Ich erinnere mich an 2018, 2019. Ich habe einen Roadtrip gemacht, von LA bis ganz nach San Francisco", erzählt Verstappen. "Man konnte herumlaufen und wurde kaum erkannt."

Heute ist das unvorstellbar. Dank der Doku-Serie "Drive to Survive" und dem im Juni 2025 erschienenen Kinofilm F1 mit Brad Pitt ist die Anonymität des Red-Bull-Piloten Geschichte.

"Heute wirst du in den USA definitiv öfter erkannt. Aber das ist eine gute Sache", betont der viermalige Champion. "Die Leute beschäftigen sich mehr mit dem Sport, die Fanbasis wächst spürbar. Wenn wir zu den Rennwochenenden in die Städte kommen, ist es mittlerweile richtig voll."

Kassenknüller F1: Sequel bereits in Arbeit

Der Erfolg gibt der Strategie von Liberty Media recht: Der Kinofilm F1 hat seit seinem Release weltweit über 630 Millionen US-Dollar eingespielt. Ein Erfolg, der bereits Konsequenzen hat: Eine Fortsetzung ist längst beschlossene Sache.

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Produzenten-Legende Jerry Bruckheimer bestätigte gegenüber der BBC, dass die Arbeit an einem zweiten Teil bereits begonnen hat.

"Es war ein langer Weg, diesen Film zu realisieren, auch wegen der Streiks - aber am Ende hat er das Publikum weltweit unterhalten." Für Bruckheimer war die Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Brad Pitt eine Premiere: "Es war ein echter Nervenkitzel, mit Brad zu arbeiten."

Wie geht es weiter mit Sonny Hayes?

Auch Regisseur Joseph Kosinski, der bereits im November 2025 Gespräche über ein Sequel bestätigte, steckt mitten in der Planung. "Wir sind in der Phase, in der wir uns ausmalen, wie das nächste Kapitel für Sonny Hayes und APXGP aussehen könnte", so Kosinski gegenüber Variety.

Das Team hinter dem Film scheint bereit für eine Rückkehr an die Rennstrecke: "Nach der weltweiten Resonanz auf diesen Film ist es etwas, das die Leute sehen wollen. Ich wäre glücklich, es wieder zu tun, denn wir hatten unglaublich viel Spaß beim ersten Teil."

Für Max Verstappen bedeutet das wohl: Die Sonnenbrille allein wird bei seinem nächsten Kalifornien-Trip als Tarnung nicht mehr ausreichen.

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