Formel 1 im Umbruch: Bernie Ecclestone als Geschäftsführer abgesetzt

Bernie Ecclestone bestätigt, dass er die Position des F1-Geschäftsführers nicht mehr inne hat – Offizielle Bestätigung durch Liberty Media steht noch aus.

Die Formel 1 befindet sich wenige Wochen vor Beginn der Saison 2017 nicht nur sportlich, sondern auch geschäftlich im Umbruch. Nachdem die Übernahme durch Liberty Media vor wenigen Wochen grünes Licht vom FIA-Weltrat erhalten hatte, wurde Bernie Ecclestone am Montag von seiner Position als Geschäftsführer der Formel 1 abgesetzt. Nachfolger ist Chase Carey.

"Ich wurde heute abgesetzt. Bin einfach weg. Das ist offiziell", wird Ecclestone von Auto Motor und Sport zitiert. Bezüglich seiner Nachfolge bestätigt der langjährige Formel-1-Zampano: "Ich führe die Firma nicht mehr. Meine Position wurde von Chase Carey übernommen."

Seitens Liberty Media gibt es dazu bislang keine Stellungnahme. Dem Vernehmen nach sollen die Veränderungen der Spitze der Formel 1 am Dienstag offiziell gemacht werden. Es wird erwartet, dass der ehemalige Mercedes-Teamchef Ross Brawn und der ehemalige ESPN-Vizepräsident Sean Bratches neue Rollen erhalten, die Ecclestones bisherige Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen.

Vollständig aus dem Formel-1-Gefüge hat sich Ecclestone damit aber nicht verabschiedet. Wie seine neue Rolle genau aussieht, weiß der 86-Jährige eigener Aussage zufolge jedoch selbst noch nicht genau. "Meine neue Position ist jetzt so ein amerikanischer Ausdruck - eine Art Ehrenpräsident. Ich führe diesen Titel ohne zu wissen, was er bedeutet", so Ecclestone.

Dem Vernehmen nach hätte Donald Mackenzie, Geschäftsführer des vormaligen Formel-1-Rechteinhabers CVC Capital Partners, Ecclestone gern in einer höheren Position als seiner neuen behalten. Diesem Wunsch wurde seitens Liberty Media aber nicht nachgekommen.

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Tags carey, ecclestone, f1, liberty media, nachfolge, übernahme