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Formel 1 Monaco

Formel 1 in der Stadt – deshalb ist der Monaco GP so anziehend

Der Monte-Carlo Grand Prix zieht seit Jahrzehnten nicht nur Motorsportfans in seinen Bann, sondern begeistert und fasziniert weit über die Grenzen der Rennwelt hinaus. (Gesponserter Partnerinhalt)

Yachts and boats in the harbour at Monaco

Wenn die Formel 1 in Monaco gastiert, blickt die ganze Motorsportwelt auf den kleinen Staat an der Mittelmeerküste. Die Boliden rasen dabei nicht nur durch die Gassen, sondern auch vorbei an einer einzigartigen Kulisse. Vom Grand Hotel bis hin zum Spielcasino gibt es dabei zahlreiche Highlights neben der Strecke. Denn auch wenn immer häufiger das online Casino bevorzugt wird, gilt das Casino von Monte-Carlo bis heute als Highlight für viele Spieler.

Doch es ist natürlich nicht nur die Faszination am Motorsport, die Hunderttausende Live-Zuschauer nach Monte-Carlo lockt. Auch Reich und Schön tummeln sich während des Rennwochenendes neben der Strecke. Bereits seit Jahrzehnten ist der Circuit de Monaco also nicht nur bei Formel-1-Liebhabern rot im Kalender angestrichen.

Eine besondere Geschichte

Der Circuit de Monaco ist eng, bietet kaum Auslaufzonen und grenzt direkt an das Mittelmeer. Bereits seit 1950 ist die Formel 1 hier zu Gast und begeistert jedes Jahr aufs Neue Hunderttausende Menschen live vor Ort. Die Strecke selbst wurde erstmals im Jahr 1929 befahren. Doch nicht nur das Layout mit den kaum vorhandenen Auslaufzonen und den Yachten im Hintergrund sorgt für Begeisterung.

Es gibt kaum eine Strecke, die bereits für so kuriose Rennen und Momente gesorgt hat. Was heutzutage unvorstellbar ist, war in den Anfängen der Formel 1 zwischen den 1950-er- und 1960-er-Jahren durchaus noch Realität. Denn Fangzäune und Leitplanken waren nur sehr sporadisch vorhanden. Bei einem Fahrfehler konnte es also passieren, dass die Boliden direkt im Meer landeten.

1955 kam etwa Alberto Ascari von der Strecke ab und musste quer durch das Hafenbecken zurück ans Ufer schwimmen. Auch der Grand Prix aus dem Jahr 1996 sollte in die Geschichtsbücher eingehen. Denn im Regen-Chaos kamen damals nur vier Fahrer ins Ziel. Bis heute eine legendäre Bestmarke, die wohl auch nicht mehr zu toppen sein wird. Auch Michael Schumacher stand in Monaco im Fokus des Geschehens.

Der Deutsche konnte fünf Rennen für sich entscheiden, ist aber aufgrund einer Unsportlichkeit in Erinnerung bleiben. Während des Qualifyings im Jahr 2006 verlor Schumacher in der Rascasse die Kontrolle und würgte den Motor beim Rückwärtsfahren ab. Sein damaliger Teamkollege und Rivale Alonso konnte keine schnelle Runde absolvieren. Von den Stewards wurde Schumacher als Strafe ans Ende der Startaufstellung versetzt.

Auch ein verlorener Diamant sorgte beim Circuit de Monaco bereits für Aufsehen. Als Marketing-Gag wurde am Frontflügel des Jaguars von Christian Klien ein Diamant im Wert von rund 250.000 € angebracht. Der Österreicher verlor bereits in Runde 1 die Kontrolle über das Auto und parkte dieses in der Leitplanke. Vom Diamanten fehlt bis heute jede Spur. Gemunkelt wird, dass sich ein Streckenposten ein ganz besonderes Souvenir angeeignet hat.

Glanz und Glamour in Monte-Carlo

Die Formel 1 steht zu einem gewissen Maß auch für Extravaganz und Superlative. An der Rennstrecke in Monaco werden Glanz und Glamour bereits seit Jahrzehnten zelebriert. Zuschauer aus aller Welt kommen an die Mittelmeerküste, um sich das Rennen live vor Ort anzusehen. Dabei nehmen Rennsportbegeisterte nicht nur auf den Tribünen Platz. Mit dem nötigen Kleingeld kann das Rennen auch direkt von der privaten Yacht aus verfolgt werden.

Auch die Balkone der Luxusimmobilien in Monaco sind während des Rennwochenendes gefüllt, wie sonst zu keiner anderen Zeit im Jahr. Wenn sich Reich und Schön versammeln, um Ferrari, Mercedes und Co. beim Racing zu verfolgen, versprüht Monaco noch einmal einen Hauch zusätzlicher Extravaganz.

Denn auch wenn mittlerweile Strecken im Nahen Osten oder in Las Vegas ebenfalls puren Luxus und den Glamour der Formel 1 versprühen, hat kein anderer Grand Prix gleichzeitig auch eine solche Historie wie die Strecke in Monte-Carlo. Auch für viele Fahrer ist ein Sieg auf dem Stadtkurs etwas Besonderes. Selbst Legenden wie Michael Schumacher oder Lewis Hamilton waren vom ersten Platz auf diesem Kurs stets besonders begeistert.

Sind Stadtkurse die Zukunft der Formel 1?

Lange Zeit war der Circuit de Monaco der einzige Stadtkurs im F1 Rennkalender. Dieser Fakt hat die Strecke zu einem besonderen Highlight gemacht. Denn Chaos im Regen, Safety-Car-Phasen und enge Rad-an-Rad-Duelle waren jährlich vorprogrammiert. Mit Monaco gab es einen deutlichen Kontrast zu den klassischen Rennstrecken mit langen Geraden, hohem Tempo und schnellen Kurven.

In den letzten Jahren ging die Formel 1 aber vermehrt dazu über, Städtekurse in den Rennkalender aufzunehmen. Denn sowohl in Saudi-Arabien als auch in Aserbaidschan und Las Vegas orientiert man sich am Vorbild Monaco. Dies führt natürlich dazu, dass der legendäre Stadtkurs an Bedeutung verliert.

Viele Fans kritisieren mittlerweile nicht nur die allgemeine Entwicklung in der Streckenwahl, sondern auch das Rennen in Monaco selbst. Überholmanöver sind rar und in vielen Fällen ist der Polesetter auch der Rennsieger. Viele Formel-1-Fans wünschen sich etwas mehr Racing zurück in den Motorsport. Temporeiche Überholmanöver statt enger Kurven werden dabei gefordert.

Wie sich der Rennkalender in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln wird, ist nur zum Teil festgelegt. Denn auch am Layout einiger klassischer Rennstrecken gibt es Kritik. So können beim Großen Preis von Österreich jedes Jahr aufs neue Hunderte Verwarnungen und zahlreiche Strafen wegen der Überschreitung von Track Limits festgestellt werden.

Sehen und gesehen werden

Wenn die Königsklasse des Motorsports in Monaco gastiert, geht es um sehen und gesehen werden. Denn nicht selten dreht sich das Geschehen um die Zuschauer am Rande der Strecke. Die Fahrer selbst rücken dann schnell einmal in den Hintergrund. Wenn das Rennwochenende in Monaco stattfindet, kommen zahlreiche prominente und schwerreiche Gäste an die Strecke.

Dies ist für die Formel 1 natürlich besonders wichtig. Denn solange sich prominente und zahlungskräftige Fans für den Motorsport finden, ist die Zukunft des Rennsports in guten Händen. Auch für die Stars und Millionäre selbst bietet das Rennwochenende in Monaco eine besonders effektive Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen oder medial in den Vordergrund zu stellen.

Doch auch hier gibt es immer wieder Kritik von den Fans. Denn während der Vorberichterstattung wird auch immer häufiger mit prominenten Personen gesprochen, die mit dem Motorsport selbst nur wenig am Hut haben. Einige Formel-1-Liebhaber würden lieber einen vollen Fokus auf das Racing sehen und anstelle der vielen Interviews mehr rund um die Fahrer und F1-Boliden erfahren.

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